Darmsanierung in Karlsbad
Teil 2. Die Anreise und der Einzug in mein Zimmer
Es war soweit, die Anreise erfolgte. Ich bin über die A9 aus Richtung München nach Karlsbad gefahren. Auf dem Weg hatte ich schon überlegt, was denn alles gemacht wird. Das Karlsbader Salz ist ja für seine abführende Wirkung bekannt. Gegen Mittag bin ich im Sanatorium in Karlsbad angekommen. Ich habe mich dann an der Rezeption gemeldet und mir wurde ein Einzelzimmer im 2. Stock zugewiesen. Nun habe ich mein Gepäck dorthin gebracht und mich mal soweit eingerichtet. Danach bin ich in den Speisesaal im Erdgeschoss gegangen. Als ich wieder vom Essen zurück war, ist wenige Augenblicke später eine Schwester in mein Zimmer gekommen. Sie stellte sich vor und übergab mir noch eine Art vorläufigen Terminplan. Sie meinte, ich hätte noch heute einen Termin um 16:00 Uhr beim Arzt. Die Schwester verabschiedete sich und wünschte mir noch einen schönen Aufenthalt.
Kurz vor 16:00 Uhr bin ich dann Richtung Arztzimmer marschiert. Vor dem Zimmer war ein kleiner Wartebereich, wo ich kurz Platz nahm. Kaum war ich da, öffnete sich schon die Türe und eine Arzthelferin bat mich herein. Es folgten die üblichen Eingangsuntersuchungen mit Wiegen, Größe bestimmen, Blutdruck messen, Blutabnahme, Urinprobe usw. Womit ich nicht gerechnet hatte, war eine rektale Untersuchung. Nachdem alle Untersuchungen erfolgt waren, bekam ich von ihm ein Merkblatt mit. ich bin dann wieder auf mein Zimmer gegangen. Gegen 19:00 Uhr wollte ich zum Essen runter gehen, da kam wieder eine Schwester in mein Zimmer und fragte mich, wie es mit meiner Verdauung aussieht und ob ich heute schon Stuhlgang hatte, was ich verneinte. Die Schwester machte sich ein paar Notizen, sagte aber nichts weiter. Ich bin dann zum Abendessen gegangen.
Gegen 22:00 Uhr kam die Nachtschwester ins Zimmer und reichte mir zwei so grüne Tabletten, die ich sofort nehmen musste. Erst jetzt sagte sie, dass das ein Abführmittel war, weil ich ja heute noch keinen Stuhlgang hatte. Dann überreichte sich mir den neuen Terminplan mit den ganzen Behandlungen. Sie verabschiedete sich und wünschte mir eine gute Nacht. In den Terminplan stand auch etwas von Purgieren nach unten und von Purgieren nach oben drinnen, worunter ich mir aber nichts vorstellen konnte.
Fortsetzung folgt .....