Die Intim - Operation
Kapitel 8 Der erste Freund
Am Freitagnachmittag nach der Uni, bevor ich zu Lenny fahre, gehe ich Duschen. Ich möchte frisch und gepflegt für Lenny sein. Ich wasche mich gründlich und rasiere mich am ganzen Körper. Nach 45 Minuten bin ich fertig und stehe nur mit einem umgebundenen Handtuch vor meinem Kleiderschrank. Jetzt muss ich mir passende Kleidung heraussuchen. Ich will mich nicht zu aufreizend anziehen, aber auch nicht zu leger wirken. Ich durchstöbere meine Unterwäsche. Nach einigen Minuten liegt eine Auswahl an Unterhosen und BHs auf meinem Bett. Als Unterhose entscheide ich mich für einen schwarzen Tanga. Dazu passend nehme ich einen schwarzen und schlichten BH. Nachdem Anziehen meiner Unterwäsche betrachte ich mich im Spiegel. Ich bin zufrieden. Ich sehe nicht zu aufreizend aus, eher elegant. Die Auswahl der restlichen Kleidung fällt mir leichter. Eine dunkel Blaue, recht enganliegende Jeans und ein schwarzer Rollkragen-Pullover. Nachdem ich alles angezogen habe, betrachte ich mich im Spiegel. Der Schnitt betont meine schlanke Linie, wirkt dennoch nicht zu aufreizend.
Es wird Zeit aufzubrechen. Eine Stunde später klingele ich an Lennys Tür. Ich muss nicht lange warten und der Türöffner summt, sodass ich die Tür öffnen kann. Ich gehe die Stufen zu Lennys Wohnung hoch, kurz später werde ich von ihm an seiner Wohnungstür begrüßt.: „Hey, schön, dass du da bist. Komm rein.“ Ich betrete seine Wohnung und ziehe mir die Schuhe aus. Ich war schonmal bei ihm, sodass ich mich bereits ein wenig auskenne. Wir beide gehen in sein Wohnzimmer. Eine ganze Zeit unterhalten wir uns über das, was wir in der letzten Zeit erlebt haben. Wir können uns stundenlang unterhalten. Wir lachen viel, unterhalten uns aber auch über ernstere Themen. Am Abend kocht Lenny für uns was zu Essen. Es gibt eine leckere Pasta. Ich bin überrascht, wie gut Lenny kochen kann. Den restlichen Abend unterhalten wir uns noch und schauen eine Serie. Wir sind beide von dem anstrengenden Tag müde. Ich schlafe irgendwann auf der Couch ein. Ich weiß nicht, wie lange ich geschlafen habe, doch inzwischen ist es draußen hell. Zu meiner Verwunderung bin ich in einer Decke eingekuschelt und unter meinen Kopf liegt ein Kopfkissen. Lenny muss mich gestern Abend zugedeckt haben. Ich höre ein Geräusch aus der Küche. Ich schlage die Decke zurück und stehe auf, in der Küche steht Lenny und bereitet gerade das Frühstück vor. Lenny bemerkt mich: „Hey, hast du gut geschlafen?“ „Doch schon, dafür, dass ich auf der Couch eingeschlafen bin, sogar sehr gut.“ „Du hast so süß vor dich hin geschlafen, da wollte ich dich nicht wecken.“ „Danke auch, für die Decke und das Kopfkissen.“ „Sehr gerne.“ „Du, ich mache mich kurz im Bad frisch.“ „Na klar. Ich warte mit dem Frühstück auf dich.“
Ich nehme mir meine Sachen zum Duschen und neue Kleidung mit ins Bad. Ich sperre die Tür hinter mir zu. Es ist mir ein wenig unangenehm mich im Bad von Lenny nackig zu machen, auch, wenn er mich nicht sieht. Ich beeile mich, schnell ziehe ich mir meine Kleidung aus und steige in die Duschkabine. Ich dusche mich zügig ab, bin aber dennoch gründlich. Nachdem Duschen trockne ich mich ab und ziehe ich mich an. Ich putz mir noch die Zähne, mache mir die Haare und schminke mich dezent. Danach kehre ich zu Lenny in die Küche zurück, dort ist er mit dem Zubereiten des Frühstückes inzwischen fertig. Er steht mit dem Rücken zu mir, ich schleiche mich an ihn heran und umarme ihn von hinten. Ich atme tief durch die Nase ein und nehmen seinen angenehmen Geruch war. Er drückt meine Arme und dreht sich zu mir um, unsere Gesichter sind nun ganz nahe beieinander. Mein Herzschlag beschleunigt sich. Wie von allein wandern unsere Lippen zusammen und wir küssen uns intensiv. Es ist ein schönes Gefühl, nur leider viel zu schnell vorbei. Wir lösen uns aus der Umarmung und wenden uns dem Frühstück zu. Wir haben für heute einiges geplant. Unsere Pläne besprechen wir, was wir heute alles machen wollen. Auf unserer Agenda steht zuerst eine Runde Minigolf, dann wollen wir ein wenig durch die Stadt bummeln. Am Nachmittag haben wir ein Besuch einer Kunsthalle eingeplant. Am Abend wollen wir noch etwas Essen gehen und dann den Abend bei Lenny entspannt ausklingen lassen.
Mit dem Frühstück sind wir fertig und haben auch schon den Abwasch erledigt. Es kann los gehen. Wenig später befinden wir uns auf den Weg zum Minigolf. Wir haben unseren Spaß, wir lachen will, necken uns ein wenig, umarmen und küssen uns immer wieder. Die Zeit vergeht, wie im Flug. Inzwischen schlendern wir durch die Stadt und schauen uns in allen möglichen Läden um. Wir albern viel rum. Langsam gehen wir in Richtung der Kunsthalle, gerade sind wir etwas ruhiger und gehen händchenhaltend den Gehweg entlang. Fünfzehn Minuten später betreten wir das Gebäude. Wir schauen uns alles an und philosophieren über die Kunst. Wir verbringen fast zwei Stunden in der Kunsthalle. Als wir wieder auf die Straße treten, ist es bereits dunkel. Inzwischen sind wir recht hungrig, sodass wir uns ein nettes Restaurant suchen. Wir bestellen uns etwas zu Essen und genießen das Mahl. Als die Rechnung kommt, zücke ich schon mein Portemonnaie, doch Lenny hindert mich daran meinen Teil der Rechnung zu übernehmen und lädt mich ein.