Die Intim - Operation
Kapitel 7 Die Heilung
Die nächsten Tage habe ich noch ein wenig Schmerzen, diese werden aber schnell besser. Zu größeren Blutungen kommt es zum Glück nicht. Schnell bin ich auch wieder in meiner Routine. Nach zwei Wochen fangen die Fäden an sich aufzulösen. Langsam fange ich wieder mit Sport an und werde aktiver.
Nach drei Monaten habe ich das Gefühl, dass die Wunden komplett verheilt sind. Bis dato habe ich mir auch die Schamhaare nicht rasiert, da ich Angst hatte, dass dadurch eine Naht wieder aufgehen könnte. Doch heute ist es an der Zeit. Am Abend ziehe ich mich ins Badezimmer zurück und bereite die Rasur vor. Ich lege mir eine Schere, den Rasierschaum und einen Nassrasierer zurecht. Ich nehme die Utensilien und steige in die Dusche. Ich entkleide mich und steige in die Dusche. Mit der Schere kürze ich meine Schamhaare so weit wie möglich. Danach nehme ich mir den Duschkopf und Brause meinen Intimbereich ab. Ich schäume die gestutzten Haare mit dem Rasierschaum ein und mache mich daran meine Schamhaare zu entfernen. Ich brauche einige Zeit, bis ich alle erwischt habe. Doch letztendlich spüle ich mit dem Duschkopf den restlichen Rasierschaum ab. Mit meiner Hand streiche ich mir über meinen Venushügel und über meine Schamlippen, um zu prüfen, ob ich alle Haare erwischt habe. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Ich Dusche mich zu Ende und steige dann aus der Duschkabine. Ich trockne mich ab, danach ist es endlich Zeit, mir das Endergebnis der OP anzuschauen. Ich stelle mich vor den großen Wandspiegel und betrachte mich. Anfangs traue ich mich noch nicht richtig meinen Intimbereich anzuschauen. Ich begutachte erstmal meinen Oberkörper. Ich bin wieder ganz gut in Form, nach der OP habe ich leider ein paar Kilo zugenommen, da ich keinen Sport machen durfte. Diese sind aber inzwischen wieder runter. Ich streichele über meine Brüste und knete diese ein wenig. Sie sind schön straff, durch die Berührungen versteifen sich meine Brustwarzen. Ich beschäftige mich ein wenig mit ihnen. Meine Brustwarzen gefallen mir besonders gut, insbesondere ihre Farbe, da diese nicht so dunkel ist. Meine Hände und mein Blick wandern weiter zu meinem Bauch, dieser ist schön flach. Ein wenig weiter unten beginnt mein Venushügel, der nach der Rasur schön glatt ist. Ich streichele über die kleine Erhebung, es fühlt sich gut an. Ich wende mich meiner Vagina zu, ich betrachte sie erstmal ausgiebig von vorne. Was ich sehe, gefällt mir, endlich hängen keine zwei Hautlappen mehr zwischen meinen Beinen. Meine großen Schamlippen überdecken nun so gut wie vollständig meine inneren Schamlippen. Ich stelle mich etwas breitbeinig hin und spreize meine äußeren Schamlippen, jetzt kann ich meine inneren Schamlippen genauer betrachten. Beide Seiten sind symmetrisch, dennoch wirkt alles natürlich, man sieht nicht, dass die Operation stattgefunden hat. Ich schaue mir meine Klitoris an. Sie schaut frech unter der kleinen Vorhaut hervor. Ich reibe ein wenig an ihr, es fühlt sich gut an. Es pumpt mehr Blut in meine Genitalien. So richtig intensiv habe ich mich bisher noch nicht mit meiner Sexualität beschäftig, da mich meine überlangen Schamlippen immer so geekelt haben. Heute spüre ich das erste Mal, wie angenehm Berührungen die Berührungen sind. Ich greife mir meinen Handspiegel und setzt mich breitbeinig auf die Fliesen, diese sind dank der Fußbodenheizung schön warm. Ich stelle den Spiegel zwischen meine Beine, sodass ich einen guten Blick auf meine Vulva habe. Mit gespreizten Beinen haben sich meine Schamlippen geöffnet, die Erregung tut ihr Übriges. Ich habe meinen Körper bisher so nicht gesehen und auch nicht gespürt. Ich öffne mit meinen Fingern meine Schamlippen noch etwas weiter, mein Eingang öffnet sich. Rosa, warm, feucht und unberührt. Ich führe einen Finger ein, mit einem anderen reibe ich an meiner Klitoris. Mein Puls beschleunigt sich. Ich spanne die Muskeln in meinem Unterleib an. Mit jeder Minute steigert sich die Erregung. Ich halte es kaum noch aus, kann allerdings auch nicht aufhören, da es sich einfach zu gut anfühlt. Mein Atem beschleunigt sich, mein Herz rast. Die Lust schwillt immer weiter an. Plötzlich entlädt sich alles, die Lust und auch die ganze Unsicherheit der letzten Jahre. Mein Unterleib fängt rhythmisch an zu zucken. Eine unglaubliche Welle an Wärme durchfließt meinen Körper. Danach bin ich völlig entspannt. Einen Moment bleibe ich noch glücklich auf den Fliesen liegen, bevor ich mich nochmal kurz abdusche und mache mich für das Bett fertig.
In den nächsten Wochen lerne ich meinen Körper und meine Sexualität immer besser kennen. Es tut gut, dass ich mich nicht mehr für meinen Körper schämen muss. Ich bin deutlich selbstbewusster geworden. Es fällt mir deutlich leichter neue Leute kennenzulernen. So habe ich auch Lenny, der eigentlich Lennart heißt, kennengelernt. Wir sind uns bei einer Party von einer Freundin begegnet und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Wir treffen uns seitdem regelmäßig. Am Wochenende hat mich Lenny zu sich eingeladen, damit wir das Wochenende zusammen verbringen können. Lenny ist ein paar Jahre älter, als ich und hat auch schon eine eigene Wohnung. Ich bin schon etwas nervös, es ist das erste Mal, dass ich bei einem Mann übernachte. Wir haben zwar nicht geplant miteinander zu schlafen, aber man weiß ja nie.