Die Intim - Operation
Kapitel 6 Die Operation
Es ist der Vorabend der Operation. Inzwischen bin ich doch ziemlich nervös, aber immer noch fest entschlossen die OP durchzuziehen. Ich stehe gerade vor meinem Kleiderschrank und suche die passenden Sachen zusammen, die ich morgen anziehen kann. Die Sachen sollten nicht zu eng anliegen und einfach anzuziehen sein. Ich finde eine Unterhose, welche ich öfters zum Sport anziehe. Ein Sport-BH und ein einfaches T-Shirt finde ich auch schnell, dazu ein Sweat-Shirt. Nach einer lockeren Hose muss ich etwas suchen, finde aber letztendlich doch eine Jogginghose. Mein Outfit für morgen sieht zwar nicht schick aus, erfüllt aber seinen Zweck. Viel mehr brauche ich für die Operation nicht. Duschen werde ich mich morgen früh erst, ich werde mich dann auch gründlich am ganzen Körper rasieren. Zum ins Bett gehen ist es noch ein wenig zu früh, sodass ich ins Wohnzimmer gehe, dort sitzt meine Mutter und mein Vater und unterhalten sich. Ich setzte mich zu ihnen. Mein Vater hat sich bisher mit Kommentaren zu der Operation zurückgehalten. Wahrscheinlich ist es ihm unangenehm mich darauf anzusprechen oder denkt oder er denkt, dass es mit unangenehm sei. Ich hätte mich allerdings ganz gerne mit ihm darüber besprochen, da er immer sehr rational an die Dinge ran geht und ich seine ruhige und sachliche Art mich immer beruhigt. Mir scheint es immer so, als ob er für alles eine Lösung hat. Umso froher bin ich, dass er vorsichtig mit dem Thema anfängt: „Na Hasi, bist du schon nervös wegen morgen?“ „Ja, schon ziemlich. Ich glaube viel schlafen kann ich heute nicht.“ „Das kann ich verstehen. Deine erste Operation und dann noch in so einem sensiblen Bereich.“ „Mhh, wobei ich freue mich auch, dass es endlich losgeht. Ich freue mich schon auf das Ergebnis.“ „Das glaube ich dir. Ich drücke dir die Daumen, dass es so wird, wie du es dir vorstellst.“ Ich bin überrascht, dass er mir die Operation nicht ausreden will: „Ach, ich denke schon. Der Arzt scheint sein Handwerk zu verstehen.“ „Ich bin froh, dass du dich uns anvertraut hast und nicht zu irgendein Hinterhofarzt gegangen bist.“ Ich bin von der Reaktion meines Vaters wirklich überrascht: „Du Papi, darf ich dich etwas fragen?“ „Klar.“ „Wie stehst du zu der Operation? Mami, ist ja eher skeptisch.“ „Ach was soll ich sagen, klar birgt so jede Operation ein Risiko und ich mach mir dadurch sicherlich auch ein bisschen Sorgen, aber ich denke, das ist dir auch bewusst. Ich habe aber auch gesehen, wie sehr du die OP willst und wie sehr dich das belastet, deshalb ist es für mich in Ordnung. Ich war auch mal jung und weiß, wie es ist in dem Bereich Probleme zu haben. Ich glaube die Geschichte habe ich dir noch nie erzählt. Ich hatte in meiner Jugend jahrelang Probleme mit meiner Vorhaut und ich habe mich ewig nicht getraut damit zum Arzt zu gehen oder mich meinen Eltern anzuvertrauen. Ich habe lange darunter gelitten, bis ich mich endlich getraut habe einen Arzt aufzusuchen. Also bin ich schon auch stolz auf dich, dass du so mutig warst.“ Die Offenheit meines Vaters beeindruckt mich: „Danke, das bedeutet mir sehr viel. Findest du denn, dass ich die OP benötige?“ „Hasi, mir ist egal, wie du aussiehst. Mir ist nur wichtig, dass es dir gut geht.“ „Naja klar, aber ich Frage anders, nach deinem ästhetischen Empfingen, findest du so lange Lippen schön?“ „Als Mann findet man jede Frau da unten attraktiv, die Länge der Lippen spielt da, glaube ich, keine große Rolle.“ „Aber in meinem konkreten Fall, würde es mit kürzen Lippen besser aussehen?“ „Das kann ich dir nicht sagen, so genau habe ich mir das neulich nicht angeschaut.“ „Papa!“ „Was soll ich sagen?“ Ich will jetzt unbedingt eine klare Antwort von meinem Vater. Also stehe ich: „Ich zeige dir das nochmal, schaue dir das in Ruhe an, das stört mich nicht und sage mir deine ehrliche Meinung.“ „Hasi, na gut.“ Ich ziehe mir meine Hose runter und dann die Unterhose. Seit der letzten Intimrasur habe ich mich einigermaßen regelmäßig enthaart. Das letzte Mal ist jetzt vier Tage her, sodass nur etliche Stoppeln stehen. Den Blick auf meine Schamlippen verdecken diese diesmal nicht. Mein Vater schaut sich das Ganze an, auch wenn er etwas verlegen wirkt. Um einen noch besseren Blick auf meine inneren Schamlippen gewähren zu können, spreize ich die großen Schamlippen ein wenig. Einige Sekunde stehe ich so vor meinem Vater, dann ziehe ich mich wieder an: „Hasi, ich bin da wirklich der falsche Ansprechpartner. Du bist eine hübsche junge Frau. Mich persönlich habe lange Schamlippen nie gestört, aber wenn dich deine dermaßen stören, ist die Operation der richtige Weg für dich.“ „Tut mir leid Papi, das ganze belastet mich doch sehr.“ „Das braucht dir nicht leidtun. Ich unterstütze dich und bin immer für dich da.“ „Danke, Papi, ich glaube ich werde mich jetzt ins Bett legen.“ „Gute Nacht.“
Als ich im Bett liege, frage ich mich, was mich gerade geritten hat. Eigentlich bin ich nicht so freizügig und ziehe mich ständig nackt aus. Auch tut mir mein Vater ein wenig leid, dass ich ihn gerade in so eine Situation gebracht habe. Aber ich weiß, dass er wirklich alles für mich tun würde und versteht, warum ich es gemacht habe. Ich schlafe erstaunlich schnell ein.
Am nächsten Morgen wache ich vor dem Wecker auf. Ich gehe nach dem Aufstehen gleich ins Bad, ziehe mich dort auf und steige unter die Dusche. Kurz lasse ich das warme Wasser über meinen Körper laufen. Ich schaue mir meinen Körper an, unter den Armen, an den Beinen und in meiner Intimregion sind doch etliche Stoppeln sichtbar. Für die Operation möchte ich aber möglichst gepflegt wirken. Ich beginne mich zu rasieren. Ich gehe gründliche vor, erst unter den Armen, dann an den Beinen und zum Schluss in meiner Intimregion. Ich prüfe das Ergebnis nochmal in dem ich mit meiner Hand über meinen Körper streiche um nach Haaren suche. Ich finde keine mehr. Ich schäume mich gründlich mit meinem Duschgel ein und Dusche mich ab. Frisch gewaschen steige ich aus der Dusche und trockne mich ab und ziehe mir, die gestern zurechtgelegten, Klamotten an. Noch Haare kämmen und Zähneputzen und ich bin bereit für die Operation. Ich gehe wieder in mein Zimmer und schaue auf die Uhr, ein bisschen muss ich noch warten, bis wir losfahren. Ich laufe nervös in meinem Zimmer auf und ab. Die Zeit vergeht quälend langsam. Ich schaue bewusst nicht auf die Uhr. Plötzlich klopft es an der Tür, ich erschrecke mich. Meine Mutter ist gekommen, um mir zu sagen, dass wir losmüssen. Mein Herz fängt an zu rasen, jetzt ist es nicht mehr lange zur OP. Ich sammele meine Sachen zusammen und ziehe mir meine Schuhe an. Von dem Weg zur Praxis bekomme ich nicht viel mit, da ich so nervös bin. Den Weg vom Auto zur Praxis bewältige ich mit wackeligen Beinen. Am Empfang schildere ich mein Anliegen: „Guten Morgen, ich habe heute ein Termin zur Operation.“ „Ja, bei Herrn Doktor Müller?“ „Richtig.“ „Ich gebe Ihnen noch kurz einen Fragebogen mit, den können Sie ausfüllen, solange Sie warten.“ „Danke.“ Im Wartezimmer beginne ich den Fragebogen auszufüllen. Es sind nur ein paar Fragen. Ob ich nüchtern bin, wer mich abholt und was operiert wird. Alles schnell erledigt. Ich muss auch nicht lange warten und werde aufgerufen. Ich werde in den OP-Bereich geführt, dort empfängt mich eine OP-Schwester: „Hallo, ich bin Schwester Lea. Sie sind heute für eine OP hier?“ „Ja.“ „Ich werde Sie bis zum Operationssaal betreuen und Sie nach der OP auch wieder im Aufwachraum in Empfang nehmen. Wir gehen zuerst in die Umkleide.“ Ich folge Schwester Lea die paar Meter zu einer Tür mit der Aufschrift „Umkleide 1“. Ich werde in den Raum geführt. Er ist recht klein, eine Bank und ein Spint. Auf der Bank liegt ein OP-Hemdchen. Eine weitere Tür führt zu einer Toilette. „Bitte ziehen Sie sich komplett aus. Also alles, auch die Unterhose und die Socken. Falls Sie nochmal auf die Toilette müssen, haben Sie jetzt die Gelegenheit. Ich hole Sie gleich ab.“ „Alles klar, danke.“ Schwester Lea lässt mich allein. Ich muss zwar nicht wirklich auf die Toilette, gehe aber vorsorglich doch nochmal. Ein paar Tropfen kommen auch. Nach dem Toilettengang mache ich mich daran mich auszuziehen. Erst den Pullover, dann T-Shirt und BH. Schnell sind auch Hose und Unterhose ausgezogen. Zuletzt ziehe ich mir meine Socken aus. Ich stehe völlig nackt in der Umkleide. Meine Sache verstaue ich im Spint. Ich ziehe mir das OP-Hemdchen über. Unter dem Hemdchen liegen noch zwei Socken, die ich mir auch anziehe. Ich setzte mich auf die Bank und warte. Ich muss doch einige Zeit warten, bis Schwester Lea an die Türklopft und mich mitnimmt: „Folgen Sie mir bitte. Ich bringe Sie jetzt zur OP-Vorbereitung.“ Ich folge ihr durch zwei Türen. Wir stehen nun im OP-Vorbereitungsraum. In der Mitte ist eine Liege und drumherum stehen etliche Schränke mit etlichen Utensilien: „Legen Sie sich bitte auf die Liege.“ Ich folge Schwester Leas Anweisung. Ich werde mit einer Decke zugedeckt. „Ich stelle Ihnen jetzt noch einige Sicherheitsfragen. Wie heißen Sie?“ „Anna-Maria Hauser.“ „Wann sind Sie geboren?“ „25.09.2007“ „Wann haben Sie zuletzt etwas gegessen?“ „Gestern Abend gegen 17:00 Uhr.“ „Wann haben Sie zuletzt etwas getrunken?“ „Heute Morgen gegen 7:00 Uhr, ein Schluck Wasser.“ „Was wird bei Ihnen heute operiert?“ „Es wird eine Labiaplastik durchgeführt.“ „Alles klar. Ich lege Ihnen nun einen Venenzugang.“ Ich spüre erst das kalte Desinfektionsmittel an meiner linken Ellenbeuge, kurz später spüre ich eines Piks. „So, das war es schon. Über den Zugang können wir Ihnen im Notfall schnell Medikamente verabreichen. Ich setze Ihnen jetzt noch ein Haarnetz auf und dann haben wir die Vorbereitungen auch schon geschafft.“ Schwester Lea setzt mir das Haarnetz auf. Die Tür zum OP-Saal wird geöffnet. Eine weitere Krankenschwester und Doktor Frederik kommen zu mir: „Wir bringen Sie nun in den OP. Dann geht es auch gleich schon los. Ich werde Ihnen die Betäubung setzten und Herr Doktor Müller wird dann die OP durchführen.“ Ich werde mit dem Bett in den OP-Saal geschoben. Dort stehen weitere Krankenschwestern um einen Gynäkologischen Stuhl herum. Mein Bett wird neben den Stuhl gestellt. „Bitte stehen Sie auf.“ Ich schlage die Decke zurück und stehe aus dem Bett aus. „Wir müssen Ihnen nun das OP-Hemdchen klauen. Setzten Sie sich dann bitte auf den Stuhl. Die Beine bitte in die Halterung.“ Ich streife das OP-Hemd ab. Es ist schon sehr unangenehm vor so vielen Leuten nackt zu sein. Ich klettere auf den Stuhl und stelle meine Beine in die Halterung. Alle können meine intimste Region sehen. Ich starre krampfhaft an die Decke. Eine der Krankenschwestern tritt an meinen Oberkörper: „Ich werde Ihnen nun ein EKG und einen Fingeclip zur Vitalwerteüberwachung anlegen, danach bedecke ich sie auch gleich.“ Mir werden die Elektroden vom EKG auf meinen Oberkörper geklebt und der Fingerclip angeklemmt. Dann bedeckt die Krankenschwester zu mindestens meinen Oberkörper mit einem blauen OP-Tuch. Doktor Frederik setzt sich auf einen Hocker zwischen meine Beine: „Ich werde den OP-Bereich desinfizieren und dann die Betäubung setzen. Das Desinfizieren kann etwas brennen.“ Inzwischen wurde ein Sichtschutz zwischen meinen Oberkörper und meinen Unterkörper gespannt. So kann ich nicht mehr sehen, was zwischen meinen Beinen passiert. Ich spüre plötzlich etwas Kaltes, was über meine Vulva kratzt. Meine Schamlippen werden gespreizt und der kalte Tupfer wird durch meine Vagina gezogen. Ein Brennen setzt ein. Der Vorgang wiederholt sich mehrere Male: „So. Ich werde jetzt die Betäubung setzen. Die Spritzen werden ein wenig unangenehm.“ Es dauert nicht lange und ein scharfes Piksen durchfährt meinen Unterkörper. Ich atme mit einem lauten „Uff“ ein: „Ein bisschen ist gut. Das tut ganz schön weh.“ „Uff“ Eine weitere Spritze wurde gesetzt. „Uff“ „Ahh“ „Aua“. Die Betäubungsprozedur treibt mir die Tränen in die Augen. Ich bereue es, dass ich keine Vollnarkose bekomme. „Autsch, oh die tat sehr weh.“ „Das war auch die letzte.“ Doktor Frederik steht plötzlich neben mir: „Die Betäubung ist gesetzt. Doktor Müller kommt gleich. Ich bleibe die OP über bei Ihnen.“ Ich starre wieder an die Decke. Doktor Müller kommt in den OP-Saal: „Wie ich sehe sind Sie so weit vorbereitet. Ich werde gleich mit der Operation anfangen.“ Doktor Müller setzt sich zwischen meine Beine auf den Hocker. „Pinzette.“ „Autsch.“ Ein Piksen an meinem Oberschenkel: „Wie oft habe ich Sie gezwickt?“ „Einmal.“ „Gut, dann scheint die Betäubung zu wirken. Klemme.“ Ich horche in mich herein und warte auf den ersten Schnitt, spüre aktuell allerdings noch nichts. „Skalpell.“ Kurz später spüre ich doch etwas, kein Schmerz aber ein sehr unangenehmes Drücken. Ich kann mir denken, dass gerade ein Schnitt gesetzt wird. Doktor Frederik befühlt meine Stirn: „Alles in Ordnung bei Ihnen?“ „Geht schon. Ist schon etwas unangenehm.“ „Puls ist bei 90. Blutdruck normal. Brauchen Sie ein Beruhigungsmittel?“ „Nein, es geht noch.“ Ich spüre, dass zwischen meinen Beinen gearbeitet wird. Doktor Müller verlangt immer wieder nach verschiedenen Instrumenten. Die Operation ist schon sehr unangenehm und dauert auch schon ziemlich lange. Ich weiß aber warum ich mir das antue. Nach einer gefühlten Ewigkeit verlangt Doktor Müller nach Nadel und Faden. Da die Betäubung schon etwas nachlässt, tut das Vernähen der Wunden schon ein bisschen weh. „Aua, arghh.“ „Sie haben es gleich geschafft, zwei Stiche noch.“ „Autsch.“ Mir steigen Tränen in die Augen, ich kann sie auch nicht zurückhalten. Das Ganze ist doch ein bisschen viel für mich. „So, Sie haben es geschafft. Das war der letzte Stich, wir verbinden Sie noch und dann sehen wir uns gleich im Ruheraum nochmal.“ Ich werde von den Krankenschwestern versorgt. Kurz später wird das EKG und der Fingerclip entfernt. Meine Beine werden aus der Halterung genommen. Die OP-Tücher werden entfernt. Kurz bin ich wieder völlig nackt, nur zwischen meinen Beinen ist ein großer Verband. Schnell wird mir auch wieder das OP-Hemdchen angezogen. Schwester Lea schiebt ein Bett in den OP-Saal: „Schaffe Sie es zu Fuß auf das Bett?“ „Das sollte gehen.“ Ich richte mich langsam auf, ein bisschen wackelig fühle ich mich schon, aber der kurze Weg zum Bett ist kein Problem. Ich werde zugedeckt und in den Erholungsraum geschoben: „Sie können sich jetzt noch ein wenig ausruhen.“ Im Erholungsraum lässt Schwester Lea mich allein. Ich kuschele mich unter in die Decke in und versuche das Erlebte zu verarbeiten. Zwischen meinen Beinen pocht es, die Betäubung lässt immer weiter nach. Nach einigen Minuten besucht Doktor Müller mich: „Wie geht es Ihnen? Haben Sie die Operation gut überstanden?“ „So weit in Ordnung. Die Operation war aber schon schlimmer als erwartet. Besonders die Spritzen und das Nähen waren sehr unangenehm.“ „Ein Spaziergang ist so eine OP nicht. Haben Sie aktuell Schmerzen.“ „Ja, die werden gerade deutlich schlimmer.“ „Ich lasse Ihnen gleich noch ein Schmerzmittel verabreichen. Die Operation ist an sich recht gut verlaufen. Wir haben die Klitorisvorhaut gestrafft und die Labien eingekürzt. Die extra Hautfalte an der Klitorisvorhaut konnten wir beheben. Die Asymmetrie an den Labien haben wir auch behoben. Die Formgebung sieht sehr natürlich aus. Die Beschaffenheit ihrer äußeren Labien haben uns da auch sehr gut in die Karten gespielt. Ich denken Sie werden mit dem Ergebnis zufrieden sein.“ „Also haben sich die Strapazen gelohnt?“ „Ja, ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Morgen bei der Kontrolle erkläre ich Ihnen alles nochmal. Aktuell ist das ganze Areal mit einem Verband bedeckt. Schwester Lea wird den Verband nachher noch entfernen, damit Sie zu Hause ohne Probleme auf die Toilette können.“ „Danke. Ich bin schon gespannt.“ Doktor Müller lässt mich wieder allein. Kurz später kommt Schwester Lea wieder und bringt eine Spritze mit. „Ich habe Ihnen das Schmerzmittel mitgebracht, das spritze ich Ihnen gleich in den Venenzugang.“ Ich spüre einen leichten Druck in meiner Ellenbeuge. Das Schmerzmittel macht mich ein wenig benommen, die Schmerzen sind allerdings deutlich besser. Ich darf mich noch eine ganze Zeit ausruhen. Hin und wieder schaut Schwester Lea nach mir und kontrolliert den Verband. Jetzt ist es allerdings Zeit, dass ich nach Hause gehe. „Ich werde Ihnen noch den Zugang ziehen und den Verband entfernen, dann sind Sie bereit, wieder nach Hause zu gehen.“ Schwester Lea zieht mir den Venenzugang und klebt ein Pflaster auf die Einstichstelle. „Gut, jetzt nehme ich Ihnen noch den Verband ab. Ich gebe Ihnen gleich noch eine Einlage für Ihre Unterhose mit, dann ist die Wunde geschützt.“ Schwester Lea schiebt das OP-Hemdchen etwas hoch. Der Verband um meine Vulva ist mit mehreren Pflastern fixiert. Das Entfernen der Pflaster tut etwas weh. Auch als, der Verband von meinen Schamlippen entfernt wird zieht es ordentlich. Die Betäubung ist inzwischen so gut wie weg. „So, das war es schon. Hier haben Sie noch eine Einlage für die Unterhose, die die Wunde schützt.“ Mir wir eine Art Slipeinlage geben und dann werde ich wieder in die Umkleide geführt: „Sie dürfen sich wieder anziehen.“ Schwester Lea verlässt die Umkleide, ich öffne meinen Spint. Ich lege das OP-Hemdchen ab, aus Neugier werfe ich einen Blick zwischen meine Beine. Viel erkennen kann ich ohne Spiegel nicht. Es scheint allerdings alles angeschwollen und tut weh. Ich entscheide mich lieber zu Hause in Ruhe nachzuschauen. Ich ziehe mich zügig wieder an. Die Slipeinlage lege ich in meine Unterhose. Ich verlasse die Umkleide. Meine Mutter wartet schon auf mich und unterhält sich mit Schwester Lea, wendet sich aber mich zu, als sie mich erblickt: „Na Schatz, wie geht es dir?“ „Geht so, ich bin froh, dass es vorbei ist. Ich möchte nur gerne nach Hause.“ „Dann lass uns los.“ Wir verabschieden uns. Der Weg bis zum Auto dauert etwas länger, da ich aufgrund der Schmerzen nur breitbeinig laufen kann.
Zuhause angekommen ziehe ich mich gleich in mein Zimmer zurück. Ich möchte jetzt nur allein sein und abwarten, bis die Schmerzen besser werden. Ich lege mich einfach auf mein Bett und warte ab. Ich schlafe schnell ein, ich wache erst am nächsten Morgen auf. Inzwischen habe ich ziemlich Hunger und Durst, daher gehe ich nach der Morgentoilette in die Küche. Zu meiner Überraschung hat meine Mutter schon das Frühstück vorbereitet: „Na Schatz, wie geht es dir heute?“ „Ach, geht schon. Schmerzen habe ich schon noch ziemlich, aber ich freue mich es endlich hinter mir zu haben. Gerade habe ich aber, echt Hunger und Durst.“ „Na, da kann ich Abhilfe schaffen. Das Frühstück ist fertig, bediene dich.“ Ich schlage mir am Frühstück den Magen voll, danach geht es mir gleich ein wenig besser. Auch meine Mutter frühstückt etwas: „Soll ich dich gleich zum Arzt fahren?“ Den Termin zur Nachsorge hätte ich fast vergessen: „Hä, ja, das wäre super.“
In der Praxis werde ich schnell aufgerufen, meine Mutter begleitet mich wieder in den Behandlungsraum. Auch im bekannten Behandlungsraum muss ich nicht lange auf Doktor Müller warten: „Wie geht es Ihnen heute?“ „Soweit ganz gut. Ein bisschen Schmerzen habe ich zwar, aber das halte ich schon aus.“ „Das hört sich gut an, Ich würde gerne einen Blick auf die Nähte werfen. Machen Sie sich untenrum bitte frei und legen sich auf die Liege.“ Ich ziehe mir die Hose aus, was auch ganz gut geht, da ich mir extra eine locker sitzende Hose herausgesucht habe. Bei meiner Unterhose bin ich ein wenig vorsichtiger, da ich Angst habe, dass die Fäden sich irgendwo verhaken. Kurz später lege ich mich unten ohne auf die Liege und spreize meine angewinkelten Beine. Doktor Müller zieht sich Handschuhe an und tritt an meine Seite. Vorsichtig betastet der meine Schamlippen: „Kam es zu Nachblutungen?“ „Nein, so gut wie gar nicht.“ „Das ist gut. Aktuell ist alles noch sehr geschwollen. Ich bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden. Sobald alles abgeschwollen ist und sich die Fäden aufgelöst haben, werde sie das Endergebnis sehen, ich bin mir sicher, dass Sie begeistert sein werden. Haben Sie noch Fragen?“ „So weit nicht.“ „Gut, dann seien Sie die nächsten zwei Wochen noch ein bisschen vorsichtig, was Sport und Belastungen angeht. Auf Geschlechtsverkehr sollten Sie die nächsten 6 Wochen verzichten.“ „Okay. Das kriege ich hin.“ „Dann dürfen Sie sich wieder anziehen.“ Ich steige von der Liege runter und ziehe mich vorsichtig wieder an. „Ich würde Sie gerne nochmal in circa sechs Monaten sehen, um mit Ihnen das Endergebnis zu besprechen. Ansonsten wünsche ich Ihnen bis dahin alles Gute.“ „Vielen Dank.“ Wir machen am Empfang noch den Folge Termin aus und verlassen die Praxis.