Die Intim - Operation
Kapitel 5 Das Vorgespräch
In den nächsten Tagen denke ich oft an den bevorstehenden Termin beim Chirurgen. Ich bin nervös, bin aber auch voller Vorfreude. Endlich ist der Tag des Termins gekommen. Am Morgen sitze ich mit meiner Mutter am Frühstückstisch, mein Vater ist bereits zur Arbeit aufgebrochen. „Du Mami, könntest du mich zum Chirurgen begleiten?“ „Na klar, mache ich doch gerne.“ Meine Mutter scheint über die Frage froh zu sein. Wahrscheinlich ist sie froh, dass sie ein bisschen Kontrolle behält und aufpassen kann, dass ich kein Blödsinn mache. Wenig später sitzen wir in dem Wagen meiner Mutter und sind auf den Weg zur Praxis. Viel reden tun wir nicht, ich bereite mich innerlich auf den Termin vor. Ich bin zwar voller Vorfreude auf die Operation, auf die ich schon so lange warte, doch bin ich auch angespannt, da ich mich schon wieder vor einem Fremden nackig machen muss.
Die Fahrt dauert doch ein wenig länger, aber nach einer Dreiviertelstunde stehen wir endlich am Empfangstresen der Praxis. Ich muss noch ein Bogen mit meinen Daten ausfüllen, was schnell erledigt ist. Nach recht kurzer Wartezeit werde ich aufgerufen und in ein stillvoll eingerichtetes Besprechungszimmer geführt. Neben einem wuchtigen Schreibtisch mit zwei davorstehenden Lederstühlen, befindet sich noch eine einfach Untersuchungsliege im Raum. Nach wenigen Minuten betritt ein freundlich lächelnder und sehr stillvoll gekleideter Mann mittleren Alters den Raum. „Guten Tag, ich bin Doktor Müller. Um wen von Ihnen beiden geht es.“ Er begrüßt erst meine Mutter mit einem Handschlag, dann mich. Meine Mutter weist mit ihrer Hand auf mich: „Es geht um meine Tochter.“ „Was kann ich denn für Sie tun?“ „Also, ich habe ein paar Probleme mit meinen Schamlippen. Die sind einfach zu lang und ich möchte die gerne operieren lassen.“ „Gut, also eine Labiaplastik. Darf ich fragen, wie alt Sie sind?“ „Ich bin achtzehn.“ „Sind die Probleme rein optischer Natur oder haben Sie auch weitere Beschwerden?“ „Nun ja, es stört mich optisch schon sehr. Ich bin wegen dem Aussehen sehr unsicher. Körperliche Schmerzen oder so habe ich nicht.“ „Seit wann stört Sie das Aussehen ihrer Genitalregion denn schon?“ „Das fing eigentlich schon mit Einsetzten der Pubertät an. Irgendwie waren meine Schamlippen immer länger als die meiner Freundinnen. Ich ekel mich richtig vor den Dingern.“ „Ich muss mir das einmal anschauen, dann schauen wir, was wir da machen können. Sie dürfen sich untenrum einmal frei machen.“ Ich stehe von meinem Stuhl auf und fange an meine Hose auszuziehen. Mich vor einem Mann nackig zu machen, ist mir doch ein wenig unangenehm, aber so schlimm ist es auch nicht. Meine Jeans habe ich bereits ausgezogen. Jetzt ist meine Unterhose dran, was erheblich schneller geht, nach ein paar Sekunden stehe ich nackig vor dem Arzt. Meine Mutter beobachtet mich neugierig. Doktor Müller sieht sich Handschuhe an: „Ich werde mir das erst einmal im Stehen ansehen. Bitte die Beine ein Stück auseinanderstellen.“ Ich spüre die, wie die warmen Finger von Doktor Müller meine äußeren Schamlippen spreizen und die Inneren etwas langziehen. Es fühlt sich seltsam angenehm an. Ich muss mich bewusst in die Situation zurückholen. „Bitte legen Sie sich auf die Untersuchungsliege, winkeln die Beine an und spreizen diese. Ich schaue mir das im Liegen nochmal an.“ Ich lege mich auf die Liege, winkele meine Beine an und spreize diese. Die warmen Finger von Doktor Müller berühren mich wieder und befühlen meine Schamlippen, wieder verspüre ich dieses wohlige Gefühl, ich weiß nicht, woher es kommt. Die Situation ist mir eher unangenehm und dennoch fühlen sich die Berührungen angenehm an. „Sie können die Beine zusammenmachen und ausstrecken.“ Ich lege mich einigermaßen bequem auf die Liege. „Das wichtigste vorweg, medizinisch gesehen sind Sie normal entwickelt. Aus medizinischer Sicht gibt es kein Handlungsbedarf.“ „Das hat mir meine Gynäkologin auch gesagt, ich sehe das aber anders.“ „Aus medizinischer Sicht hat sie recht. Aber verlassen wir die medizinische Seite einmal und wenden uns der Ästhetik zu. Da gibt es durchaus Möglichkeiten. Stehen Sie bitte nochmal auf, dann kann ich Ihnen das besser erklären.“ Ich stehe wieder von der Liege auf, Doktor Möller setzt sich auf einen Hocker vor mir. Wieder berühren seine warmen Hände meine Schamlippen: „Ich sehe mehrere Punkte, die wir verändern können, um an Ihre Wunschvorstellungen heranzukommen. Wir können die inneren Schamlippen einkürzen.“ Der Arzt zieht sanft an meinen inneren Schamlippen. Immer wieder fängt es angenehm an in meiner Genitalregion zu kribbeln. Inzwischen pumpt auch mehr Blut in diese Region. Es ist mir unangenehm, zumal ich mir das nicht erklären kann, da die Situation nackt vor dem Arzt und meiner Mutter zu stehen, unangenehmen ist. „Wie Sie sehen, ist auch eine Asymmetrie zu erkennen. Die rechte Seite ist ein ganzes Stück länger. Das können wir gleich mit anpassen. Wenn wir ein Stück weiter oben zur Klitorisvorhaut schauen, sehe wir eine extra Hautfalte.“ Die Finger von Doktor Müller scheiben meine Klitorisvorhaut ein wenig zurück. „Die Hautfalte können wir entfernen und die Klitorisvorhaut ein wenig straffen. Die äußeren Schamlippen haben an sich eine schöne Formgebung. Im Endergebnis werden die äußeren Schamlippen deutlich enger zusammenstehen. Aktuell werden diese von den inneren Labien auseinandergedrückt. Auch wird die Symmetrie deutlich verbessert.“ Doktor Müller nimmt seine Hände von meiner Scheide, zieht sich die Handschuhe aus und steht von seinem Hocker auf: „Sie dürfen sich wieder anziehen. Alles weitere besprechen wir am Schreibtisch.“ Ich ziehe mich wieder an und setzen mich. „Ich habe Ihnen die Möglichkeiten aufgezeigt, die meiner Meinung nach machbar sind. Wie stehen Sie dazu?“ „Also, ich will das unbedingt machen lassen. Ich denke das Ergebnis wird gut.“ „Ok, eines muss Ihnen bewusst sein, die Operation ist nicht angenehm und auch mit einigen Risiken verbunden. Zum einen haben wir die allgemeinen OP-Risiken, wie Infektionen oder allergische Reaktionen auf das Betäubungsmittel. Zum anderen haben wir die spezifischen Risiken. Es kann zu Empfindungsstörungen kommen. Das ist aber alles sehr selten. Was bei dieser Operation häufiger vorkommt, sind stärkere Blutungen nach der Operation.“ „Die Risiken sind mir durchaus bewusst, ich will die Operation aber trotzdem.“ „Gut, diese Art der Operation führe ich in der Regel in einer Lokalanästhesie durch. Wir werden einige Spritzen setzen und dann spüren Sie nichts mehr, der Vorteil, den wir haben ist, dass die Aufwachzeit nach der Narkose wegfällt und sie schneller wieder nach Hause können.“ „Das ist Ok für mich. So schlimm wird das schon nicht.“ „Wurden Sie schonmal operiert.“ „Nein, bisher noch nicht.“ „Haben Sie Vorerkrankungen oder Allergien?“ „Nein.“ „Gut. Von meiner Seite steht der Operation nichts entgegen. Brauchen Sie noch Bedenkzeit?“ „Nein, ich will die Operation.“ „Dann schauen wir mal nach einem möglichen Termin.“ Der Chirurg tippt ein wenig auf seiner Tastatur: „Wenn Sie wollen, können wir das gleich nächsten Donnerstag machen.“ Ich bin über den zeitnahen Termin sehr erfreut: „Sehr gerne.“ „Ich trage Sie ein. Zur Vorbereitung müssen Sie noch den OP-Aufklärungsbogen ausfüllen und ein kurzes Gespräch beim Anästhesisten steht auch noch an. Den Bogen könne Sie gleich ausfüllen. Ich gehe kurz einmal zu unseren Anästhesisten und spreche einen Termin ab, der sitzt eine Etage über uns. Ich komme gleich wieder.“ Doktor Müller lässt uns allein. Ich mache mich an das Ausfüllen des Bogens. Es dauert nicht lange. Es sind nur allgemeine Fragen zu Größe, Gewicht und Krankengeschichte. Nach ein paar Minuten ist das erledigt. Meine Mutter schaut mich an: „Bist du sicher, dass du die Operation willst?“ „Ja Mama, das Thema hatten wir doch schon. Es gibt für mich keine Alternative und du hast das inzwischen doch auch schon sehe können.“ „Schatz, du bist ein so wunderschönes Mädchen. Du bist schlank, hast ein wunderschönes Gesicht und eine Top Figur. Glaube mir niemand wird sich an deinen Schamlippen stören.“ „Du verstehst das nicht, sieht das bei dir etwa so aus? Die Hautlappen sind einfach nur ekelhaft.“ „Nun ja, ich habe ein Kind geboren. Ganz so straff, wie bei dir ist das bei mir nicht mehr.“ „Naja, aber sind deine Lippen auch so riesig?“ „Was soll ich sagen? Ganz so lang nicht. Aber glaube mir, kein Junge wird sich daran stören.“ „Mir egal, was du sagst ich will die Operation.“ „Ach Schatz, ich mache mir doch nur Sorgen.“ „Ach Mami, danach wird es besser.“
Ein Klopfen an der Tür unterbricht unser Gespräch. Doktor Müller ist wieder da: „Ich habe gute Nachrichten, Doktor Frederik, unser Narkosearzt, hat gleich Zeit. Er kommt gleich rüber und führt mit Ihnen das Aufklärungsgespräch, das dauert auch nicht lange. Haben Sie noch Fragen zur Operation?“ „Muss ich im Vorfeld irgendwas beachten?“ „Sie dürfen vorher nichts Essen und Trinken, das wird Ihnen Doktor Frederik aber gleich noch genau erklären.“ „Ähm und wie sieht es aus, muss ich vorher rasieren?“ „Das könne Sie halten, wie es Ihnen lieb ist. Das Operationsgebiet müssen wir gegebenenfalls rasieren, das können wir aber auch machen.“ „Und wie sieht es aus, muss ich mit gefüllter Blase kommen.“ „Nein, ich würde Ihnen empfehlen, vor der Operation nochmal auf die Toilette zu gehen, da bekommen Sie von uns vorher aber auch die Gelegenheit.“ „Mhh, muss ich etwas bestimmtes anziehen?“ „Ich würde Ihnen empfehlen etwas Lockeres, was leicht anzuziehen ist, zu tragen.“ „Okay. Zur Operation an sich habe ich sonst keine Fragen mehr. Was würde die Sache denn kosten?“ „Da liegen wir bei etwa 4.000€.“ „Oh.“ Meine Mutter mischt sich kurz ein: „Schatz, da mache dir keine Gedanken. Das übernehmen wir, das habe ich mit deinem Vater alles schon durchgesprochen, das ist für kein Problem. Wenn du schon auf die Operation bestehst, ist es uns zu mindestens wichtig, dass du das bei einem vernünftigen Chirurgen machen lässt.“ „Das ist eine vernünftige Entscheidung. Ich führe diese Operation regelmäßig durch und bisher waren alle meine Patientinnen mit dem Ergebnis zufrieden. Eine Sache ist mir aber gerade noch eingefallen. Wir verwenden Fäden, die sich nach zwei bis drei Wochen auflösen. So entfällt das unangenehme Entfernen der Fäden. Zur Nachbehandlung müssen sie nur am Tag nach der Operation einmal zu uns kommen und dann nach circa zwei Monate danach nochmal.“ „Das sollte ich hinkriegen.“ „Die ersten drei Wochen müssen sie, was Sport und Sex angeht etwas vorsichtig sein.“
Es klopft an der Tür. Ein etwas jüngere Mann betritt den Raum. „Guten Tag, ich bin Doktor Frederik. Wer ist denn unsere Patientin?“ Doktor Müller antwortet: „Das ist die junge Dame. Hannes, ich überlasse dir meinen Stuhl.“ Doktor Frederik setzt sich: „Das Gespräch sollte auch recht schnell gehen. Die anstehende Labiaplastik werden wir in eine Lokalanästhesie durchführen. Dafür werden wir einige Spritzen mit einem Betäubungsmittel an den entsprechenden stellen setzen, das ist ein wenig unangenehm. Während der Operation werde ich die ganze Zeit anwesend sein und Ihre Vitalparameter durchgehend überwachen, falls etwas sein sollte, sind wir jederzeit bereit zu handeln. Vor der Operation dürfen Sie acht Stunden nichts essen. Ein Glas Wasser dürfen Sie noch bis zwei Stunden vor der OP trinken. Zu den Risiken, in seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen auf das Betäubungsmittel kommen, was im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Das ist in meiner Karriere allerdings noch nicht vorgekommen, ich muss Ihnen das aber sagen. Haben Sie Fragen?“ „Nein, soweit ist alles klar.“ „Gut, den Fragebogen zur OP-Aufklärung haben Sie ja schon ausgefüllt, von meiner Seite gibt es keine Bedenken.“ Doktor Frederik steht wieder auf und verabschiedet sich. Doktor Müller setzt sich wieder auf seinen Stuhl: „Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ „Nein.“ „Gut, dann sehen wir uns zur Operation wieder.“
Wenig später sitzen wir wieder im Auto und sind auf den Weg nach Hause. Meine Mutter scheint die Operation doch mehr zu beschäftigen, als sie zugibt: „Mausi, ich weiß, dass du die Operation unbedingt willst, und ich werde dich dabei auch unterstützen, nur überlege dir das wirklich gut. Ich mach mir schon ein wenig Sorgen und ich will nicht, dass du es später bereust. Zumal du eine wunderschöne junge Frau bist, auch untenrum. Vielleicht solltest du warten, bist du dein erstes Mal hattest, dann wirst du sehen, dass Jungs deine Scheide auch so schön finden.“ „Das habe ich doch schon versucht, ich konnte mich einfach nicht nackig machen. Es war mir einfach zu unangenehm.“ „Mhh, ich frage mich wirklich, wo das herkommt.“ „Nach der OP ist das dann auch egal.“
Den Rest der Fahrt verbringen wir mehr oder weniger schweigend. Zum Thema Operation ist auch alles gesagt und für mich ist die Sache ausdiskutiert. Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie trotz ihrer Bedenken mich finanzielle dabei unterstützen. Ich versuch in den nächsten Tagen bewusst meinem Alltag nachzugehen. Hin und wieder telefoniere ich mit Lisa und rede mit ihr über die Sache, was mir hilft meine Nervosität im Griff zu halten. Ich arbeiten viel für die Uni, damit ich die Tage nach der Operation nichts machen muss. So vergeht die Zeit recht zügig.