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Diverse cardiophile Geschichten

Das scheint mir etwas seltsam (14. Dezember)

"Also...Ich lese hier, dass Sie sind für eine kardiologische Untersuchung hier sind, weil Sie bei ihrem letzten Arztbesuch starkes Herzklopfen und Schweißausbrüche hatten, richtig?" Der Arzt kommt auf dich zu, legt sein Klemmbrett zur Seite und fordert: "Bitte einmal die Hand ausstrecken." Er legt zwei Finger auf dein Handgelenk und schaut auf seine Armbanduhr. Du bekommst sofort wieder Herzklopfen und schaust ihm schüchtern in die überraschten Augen. "Hm", grummelt er nach einer Weile: "Ihr Puls ist 94... noch nicht tachykard, aber auf jeden Fall erhöht" Von der Kommode neben dir nimmt er die Blutdruckmanschette und legt sie um deinen Oberarm, den du treudoof immer noch ausgestreckt hast. Dann nimmt er sein Stethoskop, steckt es sich in die Ohren und legt das Bruststück in deine Ellenbeuge. Dann beginnt er die Manschette aufzupumpen. Du spürst den Druck um deinen Arm immer größer werden, vielleicht ein bisschen stärker als gewöhnlich. Während der Arzt die Luft wieder entweichen lässt, spürst du dein Herz in der Brust immer noch rasen. Er schaut ernst, vielleicht ein bisschen besorgt, als er die Manschette wieder entfernt. "Ich würde das Herz gerne abhören, das scheint mir etwas seltsam" Bei diesen Worten klopft dein Herz noch doller. "Machen Sie sich obenrum bitte frei." Nachdem du dich ausgezogen hast, steckt er sich das schwarz-silberne Stethoskop wieder in die Ohren und legt das Bruststück auf deine nackte Haut. Sofort bemerkst du, wie dein Herz, wie ein Schlagbohrer gegen die Membran hämmert. Während er das Stethoskop auf deiner Brust bewegt, schaut er dir genau in die Augen. Bei jedem Punkt verharrt er lange und hört ganz genau zu. Als er fertig ist murmelt er: "Seltsam, ich kann keine Herzgeräusche Feststellen, aber ihr Herz rast. Manchmal überschlägt es sich sogar... Wir machen besser ein EKG.