Gedankenfundstücke
Hauptteil
Schon vor einer Weile war Sarah beim Aufräumen eine Tasche mit dem Stethoskop in die Finger gefallen, dass sie als Kind eines Tages zum Geburtstag bekommen hat. Gerade lief sie wieder an ihrem Schreibtisch vorbei, wo die Tasche seitdem immer noch auf der Kante lag. Sie blieb einen Moment wie angewurzelt stehen. Fast jedes Mal, wenn sie an der Tasche vorbeilief, schossen ihr plötzlich Bilder durch den Kopf. Bilder aus der Vergangenheit, wie sie sich damals mit ihrer besten Freundin in ihrem Zimmer eingeschlossen und Doktor gespielt hat. Sekunden - in Sarahs Gefühlswelt eher Minuten - vergingen einmal wieder und sie schwelgte in Erinnerungen. Erinnerungen, die irgendwas mit ihr gemacht haben, denn noch heute macht sie der Gedanke an einen Arztbesuch wahnsinnig nervös, obwohl da eigentlich noch etwas schlimmes war. Wie fast jedes Mal, beschäftigte sie auch die Frage, warum das wohl so war, doch eine Antwort hatte sie noch nie darauf bekommen. Woher auch. An diesem Abend war es schon recht spät und sie beschloss, das Stethoskop mit hoch in ihr Schlafzimmer zu nehmen und einfach weiter in ihren Erinnerungen zu schwimmen.
Oben angekommen, legte sie es auf das Bett. Das geschwungene "L" auf der Membran hatte sie schon immer fasziniert. Und auch dieses Mal spürte sie, wie ihr Herz sofort schneller wurde, als sie wieder darauf blickte. Und obwohl sie das Gefühl hatte, irgendwie verrückt zu sein, ließ sie dieses Mal nicht locker. Sie setzte sich auf das Bett und zog ihre Beine an. So saßen sie sich damals auch gegenüber, haben ihre Shirts ausgezogen und versucht, sich gegenseitig abzuhören. Sarah erinnerte sich noch bestens daran, wie groß die Enttäuschung war, dass es kaum was zu hören hab. Und eine Sekunde später fragte sie sich wieder, warum was wohl so war? Langsam griff sie nach dem Stethoskop und setzte es sich auf, ehe sie sich etwas zurück gegen das Kopfende lehnte und es vorsichtig auf ihr Top mitten auf die Brust drückte. Wieder war die Enttäuschung groß, dass es außer Rascheln nur ganz dumpf etwas zu hören gab. Aber da war es, das leise Klopfen, dass gefühlt immer schneller wurde. Sarah erschrak, als sie plötzlich realisierte, dass sie ihren Herzschlag sogar in den Schläfen spüren konnte. Doch Aufgeben war dieses Mal keine Option. Sie packte das Stethoskop kurz zur Seite und zog elegant ihr Top über den Kopf und legte es beiseite. So saß sie nun in ihrem dünnen Soff-BH da und setzte sich das Stethoskop zum nächsten Anlauf wieder auf das Brustbein. Tatsächlich, das Rascheln war verschwunden und Sarah hörte einfach nur das schnelle Pochen ihres Herzens. Sie lauschte einige Sekunden, aber ganz zufrieden war sie noch immer nicht. In ihrer Erinnerung an ihren letzten Arztbesuch bei der Einstellungsuntersuchung für ihr duales Studium ging sie durch, wohin der Arzt das Stethoskop drückt. Sacht schob sie es auf verschiedene Punkte links ihres Brustbeines, etwas unter den Stoff ihres BHs und lauschte wieder. Das Klopfen wurde nun ganz laut und deutlich und Sarah spürte, wie sie Gänsehaut bekam. Sie zog ihre Beine näher an ihren Körper und schob das Stethoskop unter ihre linke Brust, wieder ein Stück unter den Stoff ihres BHs. Hier konnte sie ihr Herz nicht nur hören, sondern auch ganz sanft gegen das Stethoskop hämmern fühlen. Fasziniert genoss Sarah das Gefühl des kühlen Bruststücks an dieser Stelle und driftete langsam in Gedanken ab. Gedanken, an die Einstellungsuntersuchung vor knapp 3 Jahren. Gedanken an den jungen Arzt, der gefühlt auch gerade Anfang 30 war und sie untersuchte. "Du bist doch verrückt!", dachte sie sich und rief sich in Erinnerung, dass das alles völlig unspektakulär war. Sie wurde kurz abgehört an der Brust und am Rücken, musste ein paar Fragen beantworten und ihr wurde Blut abgenommen. Zum Wiegen musste sie nicht einmal ihre Kleider ablegen. Kleider ablegen, das war Sarahs Stichwort. Sie schauderte kurz bei dem Gedanken daran, wie der junge, attraktive Arzt vor ihr steht und sie bittet, sich zu entkleiden. Und wie sie keine Chance hat, dem zu entgehen und zum Widersprechen viel zu schüchtern ist. Wie sie brav gehorcht und sich auszieht. Sie brauchte einen Moment um zu realisieren, dass das alles nur ein doofer Tagtraum war und eigentlich jeder Vernunft eines Arztbesuches entbehrt. Und doch, der Gedanke ließ sie nicht los, wie verrückt er auch sein mochte. Ganz tief in sich selbst spürte sie eine kleine Flamme entstehen, die sie immer wieder zurück zu diesem Gedanken zwang.
Sarah atmete einige Male durch, doch ihr Wunsch blieb bestehen: Sie wollte das Gefühl noch einmal erleben, egal wie, und wenn es nur ein Kopfkino, ein feuchter Traum sein sollte. Immerhin, ein Stethoskop hatte sie ja und im Bad gab es auch eine Waage und für den Rest musste halt ihre Fantasie ausreichen. Schnell schlüpfte sie wieder in ihr Top hinein und setzte sich auf die Bettkante. In Gedanken ging sie die Fragen von der Untersuchung nochmal durch, die ihr noch in Erinnerung blieben. "Nehmen Sie Medikamente?", "Irgendwelche Krankheiten oder Allergien, die Ihre Tätigkeit im Labor beeinflussen könnten?" bis hin zu auch brisanteren Fragen wie "Wann war Ihr letzter Check-Up?". Wieder spürte sie die Gänsehaut über ihren Körper rasen und vor ihrem inneren Auge sah sie den jungen, freundlichen, aber auch bestimmten Arzt gegenübersitzen, dem sie gerade Rede und Antwort stehen musste. Und so stellte sie sich auch vor, wie er sie plötzlich bat, ihren Oberkörper frei zu machen. Wie unter Hypnose stand sie auf und zog langsam, zögernd ihr Top wieder aus. In dieser Sekunde erinnerte sie sich ganz genau, wie es war; der Arzt trat hinter sie und drückte ihr sanft das Stethoskop auf den Rücken, zwischen die Schulterblätter. Fast von alleine begann Sarah tief ein und auszuatmen und malte sich aus, wie der Arzt das Stethoskop zwischen den Trägern ihres BHs durch jonglierte und sich langsam zu ihrem unteren Rücken vor arbeitete. Obwohl es nur Imagination war, war Sarah komplett gebändigt von diesem Gefühl. Keine Frage mehr nach dem "Warum", nur noch dieses eine Gefühl, von jemandem in der aktuellen Situation mächtigeren kontrolliert zu werden. Langsam griff Sarah nach dem Stethoskop und setzte es sich wieder auf. Sie setzte sich wieder auf die Bettkante, als sei es eine Untersuchungsliege und drückte das Stethoskop etwas oberhalb ihrer linken Brust auf ihre Rippen. Ihr Herz raste nicht mehr so schnell, dafür umso kräftiger. Im Kopf ging sie durch, wohin der Arzt das Stethoskop überall gedrückt hatte. Besonders in Erinnerung blieb ihr die Stelle, an der er es zwischen die Cups ihres BHs etwas tiefer geschoben hatte. Der Gedanke daran fühlte sich an, wie ein kleiner Blitzschlag. Und Sarah wollte mehr davon haben. Sie zog den Stoff ihres BHs etwas beiseite, gerade so, dass ihre Brustwarze noch verdeckt war und schob das Stethoskop nach. Vor ihrem geistigen Auge war das die Hand des Arztes, die sie nun erschaudern ließ und instinktiv mit Händen ihre Brüste verdecken wollte. Und in Sarahs Kopf ging das Spiel weiter, denn sie malte sich aus, wie der freundliche Arzt sie gebeten hätte, ihren BH auszuziehen. Hätte sie sich gesträubt, gar widersprochen? Oder brav gehorcht? Vermutlich hätte sie kein Wort über die Lippen gebracht, aber für den Moment entschloss sie zumindest sich selbst zu fragen "Muss das wirklich sein?". Und weil der Arzt ein Einsehen hatte, freundlich wie er schließlich war, bat er sie nur, die Cups etwas zur Seite und nach oben zu ziehen, damit er sie vernünftig abhören kann. Zumindest für's Erste.
Statt die kleine Flamme in Sarahs Körper zu löschen, ließ ihr Gedankenspiel sie nur noch wachsen. Sarah wusste das Gefühl nicht wirklich zu deuten. War es das Machtgefälle, war es Lust, was sie da überkam? Sie wollte es auf jeden Fall weiter erforschen. Und so malte sie sich aus, wie der junge Arzt sie wohl gebeten hätte, sich flach auf den Rücken zu legen, damit er ihren Bauch untersuchen kann. Gesagt, getan, langsam legte Sarah sich auf den Rücken und begann mit ihren kalten Fingern ihren Bauch abzutasten. Keine Ahnung von dem, was sie da eigentlich tat, aber das Gefühl der Hände auf ihrem Bauch, die ihren Körper ganz genau untersuchen, ließ die kleine Flamme zu einem Feuer werden. Langsam tastete sie sich abwärts über ihren Unterbauch zu ihrem Hosenbund. Den musste sie etwas nach unten schieben, stets die kräftigen Hände des Arztes vor Augen, der ihr kein Entkommen ließ. Und als sollte das alles nicht schon genug sein, malte sie sich aus, wie er sie bat, sich bis zur Unterwäsche auszuziehen. Sarahs Herz begann wieder schneller zu schlagen und sie wusste nicht so genau, ob ihr nun warm oder kalt wurde. Aber für Überlegungen dieser Art war gerade keine Zeit, schließlich wollte sie der Situation ja so schnell wie möglich entkommen, zumindest in Gedanken. Und damit blieb außer Kooperation keine Chance. Sarah hob ihr Becken leicht an und zog die Leggings vorsichtig über ihren Po und die Knie herunter. Stets darauf bedacht, ihren Slip in Position zu halten, streifte sie die Leggins mit ihren Socken von den Füßen. Sie wollte das Gefühl wieder spüren, gewogen zu werden, für eine Frau schließlich ein intimes Detail, welches nicht jede gerne preisgibt. Gepaart mit der Tatsache, dass sie nun vor ihrem virtuellen Arzt in Unterwäsche strippend auf die Waage steigen musste, tappte sie hinüber ins Bad und stellte sich darauf, nur um dieses Gefühl vollständig spüren zu können. Sie stand auf der Waage und sah vorsichtig hinüber in den Spiegel, wo sie ihren Körper nur noch in Unterwäsche von hinten sah. Das hätte der junge Arzt nun also gesehen. Und was hätte er wohl besseres machen können, als die ohnehin schon eingeschüchterte Sarah noch einige Koordinations- und Bewegungsübungen machen lassen sollen? Sarah lief auf Zehenspitzen wieder zurück ins Schlafzimmer und begann einige Yoga-Übungen im Stehen zu machen, stets mit dem Hintergedanken, dass der junge Arzt ihr aufmerksam dabei zusah. Zwischen peinlich berührt und tiefgründig erregt setzte sich Sarah wieder auf die imaginäre Liege, ihr Bett und wartete, wie es weiter geht.
Als sei all das nicht schon genug, hallten ihr nun die Worte "Ich möchte gerne nochmal etwas gründlicher auf Ihr Herz hören." mit der Stimme des Arztes durch ihren Kopf, gefolgt von der Bitte, doch nun ihren BH abzulegen. Wieder überlegte sich Sarah, wie sie reagieren sollte und entschloss sich abermals dafür zu intervenieren. Gerade jetzt hätte der junge Arzt nämlich ziemlich sicher zu sehen bekommen, dass sie das alles nicht gerade kalt lässt. In einem vertrauensvollen Dialog einigte Sarah sich abermals darauf, stattdessen die Cups ihres BHs zur Seite zu schieben, auch wenn es dieses Mal im Liegen passieren musste. Mit der einen Hand legte sie das kalte Stethoskop wieder auf ihre Brust, mit der anderen Hand zog sie vorsichtig den Stoff ihres BHs wieder zur Seite. Immer unter dem Gefühl der Beobachtung durch den Arzt, der sie nun abhörte. Und in einem winzigen Moment des nicht-aufpassens passierte es doch, Sarahs inzwischen deutlich härtere Brustwarze bahnte sich einen Weg vorbei am Stoff ihres BHs und ihrem Finger. Es war also zu spät, der Arzt musste das natürlich gesehen haben und somit entfiel für Sarah die Argumentationsgrundlage, ihren BH länger an zu behalten. Innerlich im Kampf, gab sie schließlich nach und richtete sich kurz auf. Sie streifte die Träger ihres BHs von den Schultern und schob das untere Band über ihren Bauch, sodass ihre Brüste nun tatsächlich komplett frei lagen. Sie legte sich wieder auf den Rücken und konzentrierte sich darauf zu atmen. Ihre Scham ließ sie beinahe verglühen, so sehr riss sie der Gedanke an den Arzt, der nun ihre nackte Brust sieht, mit. Sie schob das Stethoskop an einigen Stellen über ihre flache Brust, auch knapp an den Brustwarzen vorbei und malte sich mit jedem Mal aus, wie der junge Arzt sie gründlichst untersucht. Doch auch das alles war Sarah nicht genug. Sie wollte noch mehr, sie wollte dem Arzt einmal wirklich ganz ausgeliefert sein. Es fiel ihr wahrlich nicht schwer, sich auszumalen, wie der Arzt ihre Beine griff und verschiedene Drehübungen mit ihnen machte und dabei ihre Hüfte, ihre Knie und ihre Leisten mit ins Visier nahm. Und was läge nun näher, als neben dem Bauch auch die Leistenregion und die Gelenke darum einmal mehr abzutasten? Sogleich schallte das Echo der Stimme des Arztes durch Sarahs Kopf, der sie bat, ihren Slip kurz herunter zu ziehen. Instinktiv sträubte sich Sarah, doch sie wusste ganz genau, dass sie keine Chance hat. Ihre angedachte Argumentation, den Slip im Leistenbereich kurz beiseite zu ziehen, lief ins Leere, denn dann könnte sie ihn genauso auch gleich einfach ausziehen. Stillstand. Sekunden vergingen und Sarahs Herz wurde wieder schneller. Einen Moment überlegte sie, einfach ihren BH wieder hoch zu ziehen, damit zumindest ihre Brüste bedeckt waren. Letzten Endes wollte sie das alles aber nur schnell hinter sich bringen und so hob sie erneut vorsichtig ihren Po an und zog langsam den Slip über ihren Po, dann auch über ihren Schambereich vorne. Mit ihren Fingern tastete sie sich die Leistenregion entlang. Die imaginären, kontrollierenden Blicke des Arztes auf genau diesen Bereich gaben Sarah den Rest. Einige Sekunden lang wusste sie nicht genau was ihr geschieht, ihr Herz raste, ihr wurde heiß und kalt, ihr Körper verharrte in einer seltsamen Stimmung zwischen verkrampft und völliger Hingabe.
Bis sie schließlich wieder aus ihrem kurzen Tagtraum geweckt wurde, wie der junge Arzt zu ihr sagte: "Wunderbar, Sie dürfen sich wieder anziehen."
Wirklich ganz toll und vor allem auch r…