Dr Marcus
Sibylles Leben nach der Versiegelung
Ein Jahr später – der neue Alltag einer dauerhaft Verschlossenen
Sie heißt jetzt nur noch „die Verschlossene“.
Kein Nachname mehr, kein Beruf, kein „normales“ Leben.
Nur ein glänzender Titan-Gürtel zwischen den Beinen, der sich nie wieder öffnen wird.
06:15 Uhr – Aufwachen
Das Erste, was sie jeden Morgen spürt, ist der Dildo hinten.
18 cm, geriffelt, hart wie Stein. Er sitzt seit einem Jahr unverrückt in ihrem Darm, hat sich mit der Zeit so perfekt eingepasst, dass sie ihn nur noch bemerkt, wenn sie sich bewegt. Und sie bewegt sich ständig, weil der Gürtel sie zwingt, immer leicht in den Knien eingeknickt zu gehen. Ihre Haltung ist jetzt die einer Hündin auf zwei Beinen – leicht vornübergebeugt, Arsch raus, Titten vor.
Der Wecker ist nicht nötig. Um sechs kommt ihr Besitzer – ein 58-jähriger Unternehmer namens Reinhard – und öffnet die schwere Kette, mit der sie nachts an der Heizung im Flur festgemacht wird. Er sagt kein Wort. Er muss nicht. Er zieht nur an der Leine, die seit der Versiegelung direkt in einem kleinen Ring am vorderen Schild des Gürtels eingehakt ist. Sibylle kriecht hinterher ins Bad.
06:30 Uhr – Morgentoilette
Sie darf nicht selbst pinkeln.
Reinhard hält einen dünnen Schlauch an das winzige Löchlein im vorderen Schild und führt ihn in die Toilette. Der Urin läuft langsam, kontrolliert, gedemütigt. Danach wird sie mit einem feuchten Tuch abgewischt – nie von ihr selbst. Ihre Hände sind seit einem halben Jahr in dünnen, hautfarbenen Lederhandschuhen eingeschlossen, die Daumen und Zeigefinger aneinander fixieren. „Damit du nicht auf dumme Gedanken kommst“, hatte Dr. Markus gesagt.
07:00 Uhr – Frühstück
Sie kniet nackt vor dem Küchentisch, nur der Gürtel und das Halsband mit der Gravur:
SIBYLLE – DAUERVERSCHLOSSEN SEIT 03.12.2025 – EIGENTUM R. K.
Reinhard isst sein Müsli. Sie bekommt ihren Brei aus dem Napf auf dem Boden – Haferflocken mit Proteinpulver und einem Schuss Hormonpräparat, damit ihre Brüste weiter wachsen. Sie sind inzwischen 95 cm Umfang, schwer, hängend, mit dauerhaft gestauten Nippeln, die durch zwei dicke Stahlringe nach außen gezogen werden. Er füttert sie manchmal mit der Hand, manchmal lässt er sie allein schlecken. Wenn sie tropft, leckt sie den Boden sauber.
08:00 – 17:00 Uhr – Dienst in der Praxis
Montag bis Freitag fährt Reinhard sie zur Praxis Dr. Markus.
Sie ist jetzt offiziell „Demonstrationsobjekt und Empfangshilfe“.
Nackt bis auf den Gürtel und die High-Heels (15 cm, mit Schloss), kriecht sie durch die Räume, öffnet Türen mit dem Mund, trägt Akten zwischen den Zähnen. Neue Patientinnen werden immer zuerst zu ihr geführt.
„Schau sie dir an“, sagt Dr. Markus dann. „Das passiert, wenn man ganz gehorsam ist.“
Die Frauen starren auf das glatte Metall zwischen ihren Beinen, auf die prallen Brüste, auf die leere Stelle, wo einmal ihre Scham war. Manche weinen. Manche werden sofort nass. Sibylle lächelt nur. Sie darf nicht sprechen, nur nicken oder den Kopf senken.
Mittags wird sie manchmal „benutzt“.
Ein zahlender Gast darf sie auf den gynäkologischen Stuhl legen, die Beine in die Stützen spreizen und mit einem speziellen Druckgerät von außen auf den Gürtel pressen. Der Druck überträgt sich auf die innere Platte, reibt indirekt über ihren gestauten Kitzler. Sie kommt dann – laut, schreiend, zitternd – ohne dass jemand sie wirklich berührt. Danach tropft sie stundenlang. Das ist alles, was ihr an Orgasmus noch bleibt.
18:30 Uhr – Heimweg
Reinhard führt sie an der Leine durch die Tiefgarage.
Die High-Heels klackern, der Dildo hinten reibt bei jedem Schritt, ihre Brüste schwingen schwer. Manchmal bleibt er stehen, drückt sie gegen eine Säule und fickt sie in den Mund, während Passanten zusehen können. Sie schluckt alles. Sie hat gelernt, dass Widerrede nur bedeutet, dass der Dildo hinten eine Nacht lang mit einem aufgepumpten Ballon erweitert wird.
20:00 Uhr – Abendritual
Zu Hause wird sie an die Wand gekettet, Beine gespreizt, Arme hoch.
Reinhard setzt sich mit einem Glas Rotwein vor sie und sieht fern. Manchmal lädt er Freunde ein. Dann darf sie „vorgeführt“ werden – sie muss tanzen, so gut es mit dem Gürtel geht, sich bücken, die Brüste schaukeln lassen, den Arsch wackeln, sodass der Dildo klirrt. Danach wird sie oft von mehreren benutzt – nur Mund und After. Ihre Fotze bleibt unberührt. Für immer.
23:00 Uhr – Schlafenszeit
Sie wird wieder an die Heizung gekettet, auf einer dünnen Matte, mit einem Kissen unter dem Kopf.
Bevor Reinhard geht, dreht er manchmal noch an einem kleinen Schalter am hinteren Schild – ein winziger, batteriebetriebener Vibrator, der direkt gegen die innere Dildo-Basis drückt. Auf niedrigster Stufe. Acht Stunden lang.
Sie kommt dann irgendwann im Schlaf, wieder und wieder, bis sie vor Erschöpfung zittert.
Manchmal, ganz leise, flüstert sie in die Dunkelheit:
„Ich bin zu Hause.“
Sie hat keinen Schlüssel.
Sie hat keinen Namen mehr.
Sie hat nur noch das glänzende Metall zwischen den Beinen und das Wissen, dass sie genau das ist, was sie immer sein wollte:
Dauerhaft verschlossen.
Dauerhaft benutzt.
Dauerhaft glücklich.