Dr Marcus
Sibylle wird dauerhaft verschlossen
Der finale Akt – „Die Versiegelung“
Es war ein Freitagnachmittag, 17:30 Uhr, kurz vor Praxisschluss.
Die meisten Patienten waren schon weg, nur noch zwei ältere Herren saßen im Wartezimmer und warteten geduldig auf das, was sie „das große Finale“ nannten.
Sibylle wurde von Hans und Marlies hereingeführt.
Sie ging langsam, trippelnd, die 14-cm-Mules klackerten auf dem Linoleum. Ihre Beine waren schon seit Wochen nicht mehr richtig geschlossen gewesen, und heute trug sie nur ein durchsichtiges, weißes Krankenhaushemdchen, das vorne offen stand und ihre geschwollenen Schamlippen mit den dicken Stahlklammern präsentierte. Zwischen den Beinen glänzte die silberne Kette, die an den neuen Titanringen hing – sie war so straff gespannt, dass man die Konturen der beiden dicken Silikonkugeln sehen konnte, die immer noch tief in ihr steckten.
Dr. Markus stand schon bereit.
Auf dem Behandlungstisch lag das neue Gerät: ein Keuschheitsgürtel aus poliertem Titan, aber nicht irgendeiner. Dieser war maßgefertigt, nach exaktem 3D-Scan von Sibylles Becken. Die vordere Platte war geschwungen wie eine Muschel, die hintere hatte einen dicken, geriffelten Dildo integriert – 9 cm Durchmesser, 18 cm lang, mit kleinen Noppen. Beide Teile waren durch ein Scharnier verbunden und würden mit sechs Inbusschrauben dauerhaft verschlossen werden. Einmal zugedreht – nie wieder zu öffnen ohne Spezialwerkzeug. Und das Spezialwerkzeug würde Dr. Markus in seinem Safe verwahren.
„Leg dich hin, Sibylle“, sagte er ruhig. „Heute wird deine Fotze offiziell geschlossen.“
Sie kletterte auf den Stuhl, die Beine wurden in die Stützen gehoben, weit gespreizt, fast bis zum Spagat. Die Klammern an den Schamlippen klirrten leise, als Anne sie mit zwei Haken nach außen zog und fixierte. Sibylle keuchte. Ihre Klitoris ragte noch immer rot und geschwollen hervor – seit Wochen dauerhaft gestaut durch einen dünnen Goldring.
Dr. Markus hielt das vordere Schild hoch.
Es war kalt. Eiskalt.
Er setzte es direkt auf ihre Schamlippen, drückte es langsam nach unten. Sibylle schrie auf – das Metall presste sich gnadenlos auf die empfindliche Haut, quetschte die Schamlippen flach, drückte den Kitzlerring nach innen. Dann kam der hintere Teil. Hans schmierte den Dildo mit einer dicken Schicht Gleitgel ein – trotzdem war es, als würde ein Baumstamm in sie hineingetrieben. Zentimeter für Zentimeter verschwand er in ihrem After, bis das Schild mit einem dumpfen Klacken gegen das vordere stieß.
Jetzt die Schrauben.
Sechs Stück. Dr. Markus drehte sie selbst, langsam, mit einem Akku-Schrauber auf niedriger Stufe.
Brrrr… brrrr… brrrr…
Jede Umdrehung zog die Platten enger zusammen. Sibylle schrie, bäumte sich auf, aber die Riemen hielten sie fest. Bei der vierten Schraube begann sie zu hyperventilieren, bei der sechsten liefen ihr Tränen über die Wangen. Dann war es still. Nur noch das leise Summen des Schraubers, als er die Köpfe der Schrauben abrundete – damit man sie nicht mehr greifen konnte.
„Fertig“, sagte Dr. Markus und trat einen Schritt zurück.
Der Gürtel saß wie angegossen.
Keine Lücke. Kein Spalt. Nicht einmal ein Millimeter Spiel.
Die vordere Platte war glatt und glänzend, nur ein winziges, kaum sichtbares Löchlein für Urin. Der hintere Dildo war jetzt ein Teil von ihr – für immer. Die Kette, die früher an den Ringen gehangen hatte, war abgenommen worden. Stattdessen trug sie jetzt nur noch das Halsband mit der Gravur:
SIBYLLE – DAUERVERSCHLOSSEN – EIGENTUM DER PRAXIS DR. MARKUS – 03.12.2025
Dr. Markus hielt ihr einen Handspiegel zwischen die Beine.
„Schau selbst.“
Sibylle schaute.
Zwischen ihren Beinen war nichts mehr. Nur glattes, kaltes Metall. Keine Schamlippen, kein Kitzler, kein Eingang. Nur eine glänzende, undurchdringliche Fläche. Sie berührte es mit zitternden Fingern – hart, kalt, endgültig.
„Ab jetzt“, sagte Dr. Markus sanft, „wirst du nur noch kommen, wenn wir es wollen. Durch Druck von außen. Oder durch den Dildo hinten, wenn du dich richtig anstrengst. Aber deine Fotze? Die gehört jetzt uns.“
Er drehte sich zu den beiden Herren im Wartezimmer um.
„Meine Herren, Sie dürfen sie jetzt testen. Eine Stunde. Kostenlos. Als Dank für Ihre Geduld.“
Die beiden standen auf, grinsten, zogen die Jacketts aus.
Sibylle blieb liegen, die Beine noch immer gespreizt, der Gürtel glänzte im Neonlicht.
Sie weinte leise.
Und gleichzeitig spürte sie, wie tief in ihr – hinter dem Metall – etwas heiß und nass wurde, das nie wieder herauskommen würde.
Als sie eine Stunde später hinausgeführt wurde, ging sie anders.
Langsamer. Schwerer.
Jeder Schritt drückte den Dildo tiefer.
Jeder Schritt erinnerte sie daran:
Sie war jetzt wirklich verschlossen.
Für immer.
(Sibylles Ende – oder Anfang?)