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Nina gibt sich hin

Zurück zu hause

Zuhause grüße ich meine Mutter und meinen Bruder. 'Hallo, alles okay?' Mama mustert mich, runzelt die Stirn. 'Du siehst wieder blass aus, Schatz. Ich warm dir was vom Mittag auf, das hilft.' Sie geht in die Küche, und ich atme aus.

Mein Bruder lehnt am Türrahmen, grinst frech. 'Hey, Nina. Geht’s dir nicht gut? Ich kann Fieber messen, und ein Zäpfchen gebe ich dir auch, ja? In der Familie ist das easy, oder? Dein Po braucht das vielleicht.' Seine Worte sind spöttisch, Augen glitzern, und ich spüre die Hitze in meinen Wangen.

'Halt die Klappe, du Perversling!', zische ich, schiebe mich vorbei, gehe in mein Zimmer. Am liebsten würde ich duschen, stundenlang, das Gefühl seiner Blicke, des Schweißes, der Feuchtigkeit von mir schrubben. Aber Wasser kostet, und Mama würde fragen, mich untersuchen, vielleicht wieder Thermometer in meinen Po schieben. Und wer weiß was mein Bruder tun würde um vielleicht einen Blick zu erhaschen.

Ich wechsle nur die Klamotten, der frische Stoff auf meiner Haut lindert ein bisschen das Gefühl beschmutzt zu sein, aber drin pocht die Scham. Die nächsten Tage schleichen dahin, Routine – Uni, Lernen, Sorgen um Geld. Zweimal treffe ich Herrn Müller im Flur, er grüßt freundlich, als wäre nichts, sein Lächeln berechnend.

'Guten Tag, Nina.' Ich nicke, eile vorbei, spüre immer noch seine Augen auf meinem halbnackten Körper.