Susis Beitrag zur Gemeinschaft
Der nächste Morgen
Als ich aufwache, ist es Morgen, Sonnenlicht sickert durch die vergitterten Fenster. Mein Kopf fühlt sich wattig an, und mein Po brennt leicht an der Stelle, wo die Nadel reingestochen hat – ein pochender Schmerz, der mich an die Nacht erinnert, an die totale Hilflosigkeit.
Ich taste runter, spüre die Pyjamahose wieder oben, jemand hat mich zugedeckt. Mein Zimmer riecht nach Desinfektionsmittel und ich spüre noch die Einstichstelle am Po. Scheiße, das war real. Die haben mich gespritzt wie ein Tier, ohne Erbarmen. Wut brodelt in mir hoch, mischt sich mit der Angst, aber ich schiebe es weg, stehe auf.
Ich verlasse den Raum, und da sitzen sie im Wohnzimmer, die Gasteltern, trinken Kaffee, als wäre nichts gewesen. Die Gastmutter schaut auf, ihr Lächeln falsch-freundlich.
'Guten Morgen, Susi. Geht doch erstmal duschen, ja? Mach Dich frisch' Ich nicke nur, zu benommen für Trotz, und gehe ins Bad.
Unter der Dusche prasselt das heiße Wasser auf mich runter, wäscht den Schweiß weg, und es tut gut, löst die Anspannung ein bisschen. Ich taste über meinen Po, spüre die kleine harte Stelle vom Einstich, drücke drauf – es sticht, aber die Dusche hilft, macht es erträglicher.
Ich trockne mich ab, und der Schlafanzug liegt noch da, sauber gefaltet. Erleichterung durchflutet mich, wenigstens das. Ich ziehe ihn an, der Stoff weich auf meiner Haut, und gehe zurück in mein Zimmer.
Sie warten schon da, sitzen auf dem Bettrand, als gehörten sie rein. Ich schau sie unsicher an, der Trotz kehrt zurück. 'Wollt ihr mir beim Anziehen zuschauen? Perverse Alten.' Der Gastvater steht auf, geht zum Nachttisch, holt die Dose Creme und das Thermometer raus – glänzend, bedrohlich.
'Nein! Das könnt ihr nicht nochmal machen!', sage ich, weiche zurück, mein Puls rast wieder.
'Morgens und abends messen wir, Susi. Das ist wichtig für deine Gesundheit.' Erklärt er ruhig, als wär's Routine. Leg dich freiwillig auf den Bauch', sagt er mit harter Stimme.
Ich möchte zeigen, dass ich bestimme, sage: ‘Ihr habt doch schon alles gesehen. Du willst Dich doch nur an meinem jungen Körper aufgeilen, Du widerlicher alter Sack.‘ Ich verweigere, verschränke die Arme, starre ihn an. Aber er packt mich, zwingt mich aufs Bett, dreht mich um, drückt mein Gesicht in die Matratze. Die Gastmutter ist da, greift meine Beine, fixiert meine Knöchel. Dann spüre ich seine Finger am Bund der Hose.
'Nein, lasst mich los!', keuche ich, aber die Hose ist unten und der Gastvater schmiert Creme auf seinen Finger, drückt gegen mein Loch. Es dehnt sich, der Schmerz flammt auf, als er eindringt, tastet ab, dreht in mir rum, erkundet tief. Ich kämpfe, presse zu, aber er stößt weiter, füllt mich aus, bis ich lockerlassen muss. Das Thermometer folgt, er schiebt es rein, tief und hart, fixiert es.
'Halt still', murmelt er, und die Minuten ziehen sich, mein Arsch pocht um das Ding.
Der Gastvater zog das Thermometer langsam aus Susis engem Anus, das kalte Metall glitt heraus und ließ ein pochendes Ziehen zurück. Er las die Skala ab, seine buschigen Brauen zogen sich zusammen. '37,6, weiterhin erhöht, Susi.' Tränen brennen in meinen Augen, sie haben mich im Griff, und ich hasse es, wie klein es mich macht.
Mein Körper bebte, der nackte Unterleib entblößt, die Pyjamahose in die Knie geschoben. Die Gastmutter hielt meine Beine noch einen Moment fest, dann ließ sie los. Ich presste die Schenkel aneinander, als könnte ich so meine Scham verbergen.
'Zieh dich an', befahl der Gastvater knapp, stand auf und wischte sich die Hände an einem Tuch ab. Er und die Gastmutter verließen das Zimmer, die Tür fiel ins Schloss, ließen mich alleine mit meinem Schluchzen. Sie ich wimmere nur noch leise, wische mir das Gesicht ab. Wut und Hilflosigkeit mischten sich meinem Bauch zu einem bitteren Knoten. Langsam zog ich die Pyjamahose hoch, der Stoff rieb über die sensible Haut, erinnerte mich an den Eindringling, der in mir gewesen war, an die kalte Invasion. Ich fühlte sich klein, gedemütigt, als hätten sie mir ein Teil meines Innersten geraubt.
'Diese Arschlöcher', murmelte ich, ballte die Fäuste, aber die Tränen hörten noch nicht auf.