Susis Beitrag zur Gemeinschaft
Ein Fluchtversuch
Nach ein wenigen Stunden, als das Haus still ist, lausche ich – kein Geräusch, die Alten schlafen wahrscheinlich. Ich schleiche aus dem Bett. Mein Herz pocht laut. Die Haustür, ja, da lang. Ich erreiche sie, atme erleichtert aus, sehe meiner Freiheit entgegen, drehe am Knauf – verschlossen. Mist! Ich taste nach einem Schlüssel, fummele rum, und plötzlich spüre ich die starke Hand des Gastvaters auf meiner Schulter, schwer und unnachgiebig.
'Was machst du da?', fragt er ruhig, aber bedrohlich, seine Finger graben sich ein. Ich wirble rum, starre in sein Gesicht im Mondlicht.
'Ich verlass das Haus! Ihr spinnt, seid zu weit gegangen – das war Misshandlung!' Er lacht leise, gelassen.
'Du lernst noch, Susi. Wir werden Dir zeigen, wie man ein sich in eine Gemeinschaft einbringt.' Er packt meinen Arm, zerrt mich zurück ins Zimmer, wirft mich aufs Bett wie 'ne Puppe. Seine Frau kommt rein, steht da, mustert mich kalt.
'Warte kurz', sagt er zu ihr, geht raus, und ich hör ihn rumwirtschaften. Was zur Hölle passiert jetzt wieder? Ich rapple mich auf, aber ich sehe, ich bin gefangen. Seine Frau passt auf und Nervosität kriecht in meinen Bauch, mischt sich mit der Wut. Was hat er vor? Scheiße, das wird übel...
Der Gastvater kommt zurück in den Raum, seine Schritte schwer auf dem Holzboden, und stellt ein Tablett auf dem Nachttisch ab. Ich starre drauf, mein Herz hämmert wie verrückt – da liegt ein Gefäß mit klarer Flüssigkeit, ein paar Tücher, Desinfektionsmittel. Und dann... Scheiße, eine Spritze. Ein großer Plastikkolben, den er aus der Verpackung reißt, und er öffnet eine zweite, steckt eine lange, dicke Nadel drauf. Nimmt die Plastikkappe ab.
Die Spitze glänzt im Lampenlicht, und ich spüre, wie Panik in mir hochkriecht, kalt und klebrig. Ich hasse Spritzen, immer schon, der Gedanke an den Stich macht mich wahnsinnig.
'Leg dich auf den Bauch, Susi', sagt er ruhig, aber seine Stimme ist wie ein Befehl, der keinen Widerspruch duldet. Tränen füllen meine Augen, ich blinzle sie weg, aber sie laufen trotzdem über meine Wangen.
'Nein, bitte... ich entschuldige mich! Das könnt ihr nicht machen, das ist Folter!', flehe ich, meine Stimme bricht, ich rutsche zurück ans Kopfende des Bettes, ziehe die Knie an die Brust.
Er ignoriert mich, zieht die Spritze auf, saugt die klare Flüssigkeit aus dem Gefäß rein, bis der Kolben voll ist. 'Auf den Bauch. Jetzt.'
'Bitte, ich werde brav schlafen, ich brauch keine Spritze! Ich schwör's, ich mach alles, was ihr wollt, nur nicht das!', wimmere ich, die Worte stolpern aus mir raus, verzweifelt.
Die Gastmutter steht da, Arme verschränkt, ihr Gesicht eine Maske aus kalter Härte. Er legt die Spritze ab, tritt ans Bett und packt meine Schultern, dreht mich mit seinen starken Händen um.
'Du entscheidest nicht, was du brauchst, Mädchen. Ich geb dir eine Beruhigungsspritze, damit du tief und fest schläfst. Kein Blödsinn mehr für heute.'
Ich wimmere lauter, versuche, mich zu wehren, aber seine Finger graben sich in meine Arme, zwingen mich runter. Mit letzter Kraft presse ich die Beine zusammen, kneife meinen Po fest zu, als könnte das was ändern. Er greift nach der Pyjamahose, zieht sie mir komplett runter, der Stoff rutscht über meine Haut, lässt meinen Po nackt und verletzlich. Ich spüre die kühle Luft auf meinen Backen, und Scham mischt sich mit der Angst. An meinen Fußgelenken öffnet er meine Beine, spreizt sie auseinander, zwingt mich, offen zu liegen.
'Halt still', knurrt er, nimmt ein Tuch, tränkt es in Desinfektionsmittel – der scharfe Geruch steigt mir in die Nase, beißt.
'Bitte... nein...', heule ich, während er ans Bett tritt, die rechte Pobacke packt und desinfiziert. Das kalte, nasse Tuch reibt über meine Haut, kreist um die Stelle, wo er stechen will. Er nimmt die Spritze wieder auf, drückt ein bisschen Flüssigkeit raus, ein Tropfen perlt von der Nadel. Ich kann nicht mehr, die Angst paralysiert mich, mein Atem geht stoßweise.
Dann der Stich – hart, tief in meine Pobacke, die Nadel bohrt sich rein, brennt wie Feuer. 'Aaaah! Fuck, das tut weh!', schreie ich, mein Körper zuckt, aber er hält mich fest, drückt den Kolben langsam runter. Die Flüssigkeit breitet sich aus, drückt in meinem Fleisch, ein brennendes Ziehen, das sich ausdehnt, bis alles drin ist. Langsam zieht er die Nadel raus, erneut ein scharfer Schmerz. Er drückt ein Tuch auf die Einstichstelle, massiert das Serum rein, knetet meine Backe fest, als wollte er es tiefer treiben.
'Das verteilt sich jetzt schön, Susi. Gleich schläfst du ein, tief und fest. Kämpf nicht dagegen an.' Seine Hand ist rau, drückt, und ich spüre, wie die Wärme sich ausbreitet, meine Glieder schwer werden, der Raum verschwimmt. Alles wird dunkel, meine Augen fallen zu, und ich sacke weg, hilflos und besiegt.