Rehabiltationsmaßnahme
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Julian spürte eine Hand, die sanft über seinen Rücken strich. Eine für ihn unbestimmbare Menge Zeit war vergangen, Julian hatte das Gefühl dafür verloren. Langsam kehrte er mit seinen Gedanken wieder in die Realität zurück, es fühlte sich an, ls würde er aus dem eisigen Wasser eines tiefschwarzen Teiches auftauchen. Er hob seinen Kopf aus der Stütze und richtete sich vorsichtig von der Liegefläche auf, bis nur noch seine Schienbeine auf den Polstern auflagen. Julian musste ein paar Male blinzeln, ehe seine Sicht wieder scharf genug wurde, um die Umgebung wahrzunehmen. Vor dem Kopfende der Liege stand Anna, immer noch splitterfasernackt. Ein schelmisches Grinsen umspielte ihre Lippen. Ihre rechte Hand hatte wieder den Weg in ihren Schritt gefunden und bewegte sich dort langsam umher. “Ich bin ja schon ein wenig neidisch.” Annas Worte waren voller Lust, aber Julian meinte, diese eine Nuance Schüchternheit von vorhin zu bemerken. “Das Zeug muss echt gut sein, kann es kaum erwarten, es selber auszuprobieren.” Julian fand seine Stimme wieder. “Es… es ist unbeschreiblich.” Anna biss sich auf die Unterlippe. “Das glaub ich dir.” “Sag bloß, du möchtest das auch ausprobieren” “Ich bin mir ziemlich sicher, dass Nadine das früher oder später noch mit mir vor hat. Außerdem habe ich nichts dagegen, ein wenig länger auf ein Erlebnis dieser… Intensität zu warten. Ich mag die Spannung vor solchen neuen Erfahrungen.” Anna machte eine kurze Pause. “Du schaust ziemlich fertig aus, brauchst du irgendetwas?” “Ein Stellungswechsel wäre ganz angenehm”, scherzte Julian. Er war so voll von Endorphinen, dass er sämtliche Scham vergessen hatte. Langsam und mit leicht zitternden Beinen stieg er von der Liege hinab und ging zum Bett hinüber. Anna folgte ihm. Julian setzte sich, nahm das Kopfkissen und klemmte es zwischen seinen Rücken und die Wand, dann lehnte er sich zurück und seufzte tief. Anna setzte sich dicht neben ihn, sodass sich ihre Arme berührten. Einige Minuten saßen sie einfach nur da, Julian sah verträumt durch die Fensterfront in den beginnenden Sonnenuntergang. Schließlich durchbrach Anna die Stille. “Du klingst echt süß, wenn du kommst.” “Äh… Danke?” Dieses Kompliment hatte Julian noch nicht gehört. “Freue mich schon darauf, das öfter von dir zu hören.” Anna zwinkerte ihm zu. “Ich glaube, das lässt sich einrichten”, grinste Julian. “Schon ziemlich fies von Nadine, einfach so zu erwähnen, dass wir beide auf Anal stehen, oder?”, erinnerte Julian sich daran, dass er noch über ein paar Dinge mit Anna sprechen wollte. Sie zuckte mit den Schultern. “Ich hätte da wirklich kein Geheimnis draus gemacht. Früher oder später hätten wir es sowieso voneinander erfahren.” “Ist vielleicht nur ein Problem von mir, aber ich kam mir ein wenig bloßgestellt dabei vor”, gestand Julian. “Hm. Du scheinst noch nicht so oft die Möglichkeit gehabt zu haben, offen mit deiner Sexualität umzugehen, oder?” Anna hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. Julian kam sich mit seinen Vorlieben und Fetischen eher wie ein Sonderling vor und hatte daher noch nicht viele Möglichkeiten gehabt, sie auszuleben. Er hatte das nie als großes Versäumnis wahrgenommen, aber die Sehnsucht nach dieser Art von Befriedigung war natürlich nach wie vor vorhanden. Anna schien ihm die Gedanken vom Gesicht abzulesen. “Es würde mich wirklich glücklich machen, wenn wir das hier ändern können.” Mit diesen Worten legte sie einen Arm um seine Schultern. Julian ließ seinen Kopf auf Annas Schulter sinken und hauchte ihr ein zaghaftes “Danke” entgegen. “Hey, immerhin will ich ja auch auf meine Kosten kommen, jetzt wo das endlich wieder geht. Du glaubst doch wohl nicht, dass du heute den Orgasmus deines Lebens hattest und ich einfach ohne ins Bett gehen werde?” “Hat es dir nicht gereicht, von Nadine anal gefingert zu werden?”, bohrte Julian verspielt nach. “Das war schon ziemlich heiß - und du warst auch nicht schlecht. Aber von “befriedigt” bin ich noch ziemlich weit entfernt, weißt du?” “Na sowas”, antwortete Julian mit gespielter Überraschung. “Willst du gleich hier weitermachen?" “Nein, wir warten bis nach dem Essen. Dann hast du etwas, auf das du dich freuen kannst und ich muss keine Angst haben, dass du zwischendrin umkippst.” Julian konnte das Grinsen in ihrer Stimme hören. Sie verstand es wirklich, ihn damit um den Finger zu wickeln und im Moment ließ er das nur zu gerne geschehen. “Außerdem haben wir dann nachher auch genug Zeit, um uns hier eingehender umzusehen. Und ich kann mir noch ein paar mehr Varianten überlegen, wie ich dich dazu bringe, so süß zu stöhnen.” Annas Hand bewegte sich von Julians Schulter nach unten und krallte sich flüchtig in seine Pobacke, was Julian einen Seufzer entlockte. “Du bist ganz schön frech, weißt du das?” “Och, das haben mir schon viele gesagt”, erwiderte Anna mit gespielter Gleichgültigkeit. “Am Ende will ich ja nunmal nicht leer ausgehen.” Julian dachte kurz über eine schlagfertige Antwort nach, ihm fiel aber auf die Schnelle nichts ein. Also wechselte er das Thema. “Du, nochmal zum Ernsteren zurück: Ist das wirklich okay, dass ich dich intim anfasse und so? Ich meine, wir kennen uns erst seit heute.” “Ja, absolut.” Anna hatte die Ernsthaftigkeit des Themas schnell begriffen. “Wenn dem mal nicht so sein sollte, warne ich dich vor. Was den Sex angeht, würde ich unser erstes Mal gerne noch auf morgen verschieben. Einerseits, um die Spannung aufrecht zu erhalten, andererseits glaube ich ohnehin, dass morgen irgendetwas in der Richtung auf dem Plan stehen wird. Aber wie gesagt, küssen, streicheln, fingern und so weiter sind völlig okay. Gilt das denn auch für dich?” “Sehr gerne, du darfst dich gerne an mir austoben.” Dass diese Aussage nicht ganz ohne Hintergedanken war, brachte Julians Körper sehr eindeutig zum Ausdruck, als sein Penis einmal mehr zuckte und ein wenig anschwoll. “Da werde ich auf jeden Fall meinen Spaß an dir haben. Und ich glaube, dir gefällt das auch.” Von einem Moment auf den anderen war Anna schon wieder dabei, mit ihm zu flirten. Ihr schien das wirklich Spaß zu machen. “Hey, kein Grund, mich hier bloßzustellen”, erwiderte Julian leicht peinlich berührt. “Vor wem könnte ich dich denn bloßstellen, es sind doch nur wir beide hier. Und ich bin mir sicher, dass dich das sogar anmacht.” Wie recht sie hatte. Normalerweise war Julian in der Lage, sowohl den dominanten, als auch den unterwürfigen Teil im sexuellen Geschehen zu übernehmen, aber diese junge Frau brachte es zustande, ihn allein mit ihren Worten auf die Knie zu zwingen. “Dachte ich mir es doch”, las sie schon wieder Julians Gesichtszüge. Fast ärgerte es ihn ein wenig, dass er für sie wohl lesbar wie ein offenes Buch war. Anna erhob sich, kniete sich über Julian und beugte sich zu ihm herunter. Kurz vor seinem Gesicht hielt sie einen Moment inne, bevor sie anfing, ihn zärtlich zu küssen. Schnell stieg er in ihre Bewegungen ein. Wie von alleine wanderte seine rechte Hand in ihren Schritt und begann sie sanft zu massieren, was Anna mit einem lustvollen Seufzen quittierte.
Es klopfte. Nadine schien wirklich immer das beste Timing für solche Momente zu haben. Aus dem Augenwinkel sah Julian, wie sich die Zimmertür öffnete und Nadine hindurchschlüpfte. Anna schien das mal wieder überhaupt nicht zu stören, sie knutschte ihn einfach weiter. “Ich muss euch leider unterbrechen”, begann Nadine. Anna zog ihr Gesicht ein wenig von Julian zurück und grinste. Nadine hatte sich neben das Bett gestellt und, wie Julian bemerkte, als Anna von ihm abließ, mit einer Hand angefangen, zärtlich über Annas Hintern zu streicheln. “Ich habe mir schon fast gedacht, dass ihr beiden wahrscheinlich nicht die Finger voneinander lassen konntet, deswegen hab ich euch etwas mitgebracht.” Anna und Julian blickten erwartungsvoll zu Nadine herüber. Sie langte mit einer Hand in eine Tasche ihres Kittels und legte zwei Gegenstände auf den Nachttisch neben ihr. Die Dinger sahen aus wie Spritzen, die statt einer Kanüle über eine abgerundete Spitze verfügten. Beide waren mit klarer Flüssigkeit aufgezogen. Julian war noch am Rätseln, was der Zweck dieser Geräte wohl sein mochte, da legte Nadine noch zwei ankerförmige, weiße Buttplugs aus Silikon daneben. Julian drehte seinen Kopf und sah Nadine fragend an. Aus dem Augenwinkel nahm er den Gesichtsausdruck von Anna war, die offenbar genau wusste, was jetzt passieren würde. Ihr lustvolles Grinsen verriet sie. Nadine schien Julians unausgesprochene Frage verstanden zu haben. “Gleitgel-Applizierer und Plugs, für jeden von euch einen”, sagte sie knapp. “Ihr führt sie euch jetzt ein und die bleiben bis morgen früh drin, damit ihr ein wenig vorgedehnt seid für das, was wir vorhaben." “O-kay”, antwortete Julian zögerlich und griff nach einem der Applizierer. “Oh, ich will als erstes!” Anna schien enthusiastisch und drehte sich um 180 Grad, sodass sie immer noch über ihm kniete, ihm aber jetzt ihren Hintern entgegen streckte. Erwartungsvoll, ja fast schon frech, wackelte sie ein wenig damit hin und her. Julian merkte, wie ihm bei dem Anblick heiß wurde. Er warf noch kurz einen Blick zu Nadine, die ihm zu nickte, und setzte dann den Applizierer an Annas Schließmuskel an. Nadine half ihm ein wenig, indem sie Annas Backen ein wenig auseinander zog. Julian drückte auf den Stempel des Applizierers und verteilte damit ein wenig Gleitgel auf Annas Anus. Dann versenkte er das Instrument soweit es ging in ihr und leerte es langsam. “Sehr schön”, komplimentierte Nadine das Geschehen. Genüsslich zog Julian die jetzt leere Kunststoffröhre aus Anna heraus, legte sie auf den Nachttisch und tauschte sie gegen einen der Plugs. Es war kein besonders großes Modell, es hatte an der dicksten Stelle vielleicht zweieinhalb Zentimeter Durchmesser, aber allein für die Erfahrung, die Julian jetzt machen würde, reichte das mehr als aus. Bisher hatte er sich bestenfalls selbst mal einen Plug eingeführt. Unwillkürlich biss er sich auf die Unterlippe bei dem Gedanken, was jetzt folgen würde. Anna schien schon fast ein wenig ungeduldig. Trotz der Hände auf ihr schob sie sich Julian noch etwas entgegen. Die Bewegung sprach eine eindeutige Sprache. ‘Mach endlich, ich will es!’ Julian kam der nonverbalen Aufforderung nach. Als er den Plug an Annas Schließmuskel führte, zitterten seine Finger vor Aufregung. Vorsichtig drückte er die abgerundete Spitze in Anna hinein. Er ließ sich alle Zeit der Welt, weitete ihren Anus Millimeter um Millimeter, zog den Plug quälend langsam wieder aus ihr heraus und schob ihn wieder halb hinein. Sie fand daran merklich Gefallen, eine ihrer Hände streichelte vorsichtig über seine wieder vorhandene Erektion. Gerne hätte Julian den ganzen Abend damit weiter gemacht, aber er war ja auch noch fällig. Langsam drückte er den Plug bis zur dicksten Stelle in Annas Po und ließ ihre Muskulatur den Rest übernehmen. Fasziniert beobachtete er, wie das Toy langsam bis zur Basis in ihr verschwand. Als es sich nicht mehr bewegte, drehte er noch einmal kurz an der Basis und gab leichten Druck mit der Hand darauf, was Anna dazu veranlasste, seinen Penis einmal kräftig mit der ganzen Hand zu packen. “Fertig”, meinte Julian grinsend. “Mhmm, das ist so gut”, schnurrte Anna zurück. “Aber jetzt bist du dran. Magst du so liegen bleiben?” “Wenn’s dir nichts ausmacht…” “Absolut nicht”, sagte Anna mit einem lustvollen Unterton. Julian konnte ihren Blick auf seinem Unterleib beinahe spüren. Nadine, die scheinbar gar keine Probleme damit hatte, dass sich das von ihr angeleitete Spiel gerade verselbstständigt hatte, ließ Anna los und reichte ihr die anderen beiden Utensilien auf dem Nachttisch an. “Rutsch mal bitte ein wenig nach unten und zieh die Beine an”, wies Anna Julian an. Er gehorchte und brachte sein Becken direkt unter ihrem Kopf in Position. Dann hob er seine Beine und winkelte sie an, als würde er wieder im gynäkologischen Stuhl sitzen. Anna legte den Buttplug auf Julians Bauch ab setzte den Gleitgel-Applizierer an seinem Schließmuskel an. Sie schien zu wissen, was sie da tat. Mit kreisenden Bewegungen, die Julian ein sehr angenehmes Kribbeln den Unterleib jagten, massierte sie etwas Gleitgel auf seinem äußeren Schließmuskel ein. Als sie das Instrument dann in ihn schob, leerte sie dessen Inhalt gleich beim Einführen. Julian fühlte, wie sich die kühle Flüssigkeit in ihm verteilte. Auch wenn die Sensation für ihn ungewohnt war, empfand er sie doch als angenehm. Anna zog den Applizierer aus ihm heraus und ließ sich von Nadine assistieren, die das Gerät entgegennahm. Dann verschwand der Buttplug von Julians Bauch und landete ziemlich fix in seinem Enddarm. Zuerst ließ Anna es langsam angehen, und drückte den Plug vorsichtig in ihn hinein. Als sie dann merkte, dass der Widerstand durch Julians Schließmuskel nachließ, wurde sie fordernder. Anna schien es darauf anzulegen, ihm noch ein paar Lusttropfen zu entlocken und fickte ihn regelrecht mit dem Plug. Nadine stand daneben und beobachtete ihr Tun, begleitet von einem zufriedenen Lächeln. Immer wieder schob Anna den Plug in Julian vor und zurück, immer bis kurz vor die dickste Stelle. Julian konnte sein Stöhnen nicht mehr unterdrücken und als er lauter wurde, versenkte Anna den Plug mit einer Bewegung bis zur Basis in ihn. Ein angenehmes Gefühl der Ausgefülltheit machte sich in ihm breit, aber Anna war noch nicht ganz fertig. Sie griff nach Julians Schaft, auf dem ein im Schatten kaum sichtbarer Lusttropfen glänzte. Sie zog den Penis vor ihr Gesicht, begutachtete ihre Arbeit und leckte dann in einer flinken Bewegung über seine Eichel. “Nicht, dass es hier noch eine Sauerei gibt”, erklärte sie ironisch, nachdem sie von Julian abgelassen hatte und sich von ihm herunter bewegte. Julian grinste sie nur halb in Trance an, zu mehr war er mal wieder nicht in der Lage. “Gut, dann macht euch mal frisch, dann gehen wir zum Essen”, wies Nadine die beiden an. “Ich lasse euch in der Zeit die erwähnten Flyer da und warte dann hier kurz auf euch.” Anna nickte grinsend, schwang sich von Julian herab und schnappte sich seine vom Bettrand baumelnde Hand. “Komm mit”, sagte sie und zog ihn in Richtung Bad.
Julian war sich nicht so ganz sicher, was er bei dieser Aktion von Anna zu erwarten hatte. Sicher, eine kurze Katzenwäsche war durchaus angebracht und seine Blase meldete sich trotz der ganzen Aufregung auch langsam zu Wort. Beides waren Dinge, die er normalerweise schnell allein erledigt hätte, wäre da nicht Anna gewesen, die offenbar andere Pläne hatte. Oder hatte sie das überhaupt geplant? Wahrscheinlich war es einfach selbstverständlich für sie, nicht allein im Bad zu sein, ja vielleicht hatte sie auch dahingehend gewisse Neigungen oder Vorlieben? Darauf, dass zusammen duschen gehen etwas sehr Angenehmes an sich haben konnte, wäre Julian noch gekommen, aber über alles Weitere hatte er sich bisher noch keine Gedanken gemacht. Zumindest nicht bis heute. Er verlor sich ein wenig in seinen Überlegungen, während er damit beschäftigt war, besagte Katzenwäsche vor dem großen Waschbecken durchzuführen und sich davon abzuhalten, Anna im Spiegel beim Pinkeln zuzuschauen. Sie schien recht gelassen, scheinbar war das nicht das erste Mal, dass sie in einer solchen Situation steckte. Julian mahnte sich selbst, langsam zum Ende zu kommen, ihm war die Gesamtsituation dann doch ein wenig peinlich. Er drehte das Wasser ab und ging zum Handtuchhalter an der Wand zwischen Dusche und Badewanne. Kaum hatte er sich fertig abgetrocknet, fühlte er wieder Annas Hände über seine Taille gleiten. Sie schien es wirklich zu lieben, sich so von hinten an ihn anzuschleichen. “Hey, das muss dir wirklich nicht peinlich sein.” Julian hatte gehofft, dass sie nicht bemerkt hatte, dass er schon wieder vor Scham rot angelaufen war. Offenbar war diese Hoffnung aber zwecklos gewesen und er musste sich wohl oder übel erneut seiner Scham stellen. “Ich bin es einfach nicht gewohnt…”, fing er an, aber Anna unterbrach ihn. “Ich aber.” Julian hörte das Grinsen in ihrer Stimme, während sie sanft über seine Flanken strich. “Ich finde, das gehört einfach dazu. Macht Dinge persönlicher. Außerdem bin ich Spielereien in der Richtung auch nicht ganz abgeneigt…” Bingo!, hallte es durch Julians Kopf. Wieder etwas Neues, mit dem er sich beschäftigen konnte. Vielleicht würde er so etwas ja auch für sich entdecken? “Magst du mir auch ein Handtuch geben?” Julian stellte die Gedanken über das Gesagte beiseite und versuchte, wieder im Hier und Jetzt zu landen. Seine Hand griff nach dem zweiten Handtuch auf dem Halter und reichte es über seine Schulter. “Danke”, säuselte Anna und gab ihm zur Belohnung einen Kuss auf die Schulter. Keine Minute später war sie auch schon fertig, hängte ihr Handtuch über den Rand der Badewanne und ging in Richtung Tür. “Ich geh schon mal vor, hoffentlich brauchst du nicht zu lange”, meinte sie schelmisch und verschwand aus dem Bad. Sie musste wirklich Spaß daran haben, ihm den Kopf zu verdrehen. Julian hatte, seit er das erste Mal heute Nachmittag auf Anna getroffen war, die erste Minute nur für sich und bekam sie nicht mehr aus dem Kopf. Nicht einmal mehr einen Gedanken an den Plug, der immer noch in ihm steckte, kam ihm in den Sinn. Er schüttelte sich kurz, um nicht komplett von den Gedanken an sie vereinnahmt zu werden und beschloss dann, etwas gegen seine volle Blase zu tun.