Rehabiltationsmaßnahme
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“Kommt ihr?”, fragte Nadine, die an der Tür stand und auf die beiden wartete. “Klar.” Julian hatte sich, genau wie Anna, wieder angezogen und folgte den beiden wieder zurück in ihr Zimmer. Dort angekommen, wandte sich Nadine direkt der Badezimmertür zu. “Habt ihr euch schon umgesehen?” Anna und Julian schüttelten die Köpfe. “Sehr schön. Ein paar Dinge hier drinnen erklären sich nicht sofort von selbst, deswegen werde ich das schnell übernehmen.” Nadine drückte auf einen als Drehknopf ausgeführten Lichtschalter neben der Badezimmertür, öffnete sie und zögerte noch einmal kurz. “Wie ihr seht, ist das Licht mit einem Dimmer ausgestattet. Diese Funktion haben in dem Haus hier fast alle Lichter, bei manchen lässt sich über einen zweiten Regler sogar die Farbe verstellen.” Julian machte große Augen. Er war kein großer Fan von hellem Licht, wie es normalerweise in den meisten kommerziell genutzten Gebäuden zum Einsatz kam. Die Ausstattung kam ihm damit sehr entgegen. “Alles klar, kommt mit ‘rein”, sagte Nadine und ging durch die Tür ins Bad. Julian staunte nicht schlecht, das Bad war geräumig und vielfältig ausgestattet. Der Boden, sowie die Wände waren weiß gefliest, die Decke bestand aus lackierten Holzbohlen. Das ließ die Atmosphäre im Raum nicht übermäßig steril wirken, obwohl er fensterlos war. Als erstes fiel Julian die ebenerdige Dusche in der hinteren linken Ecke des Raumes auf. Sie hatte Glastüren und schien recht geräumig zu sein. An der Wand links von der Dusche war ein Handtuchhalter angebracht, welcher mit zwei Paar Handtüchern bestückt war. Nadine, welche links von Julian stand, machte einen Schritt zurück in den Türrahmen und begann zu erklären. “Gleich links von euch habt ihr direkt unsere Spezialbadewanne.” Julian drehte sich und staunte abermals nicht schlecht. Eine große Badewanne, bestimmt zweieinhalb Meter lang, mit zwei gegenüberliegenden eingelassenen Sitzflächen füllte die Ecke des Raums. Nadine zeigte auf einen kleinen weißen Kasten, welcher auf dem Rand der Badewanne neben dem Kopfende eingebaut war. Julian schaute kurz zum anderen Ende der Badewanne und machte ein identisches Bauteil aus. “Mit diesem Gerät habt ihr eben schon Bekanntschaft gemacht. Es ist dafür gedacht, dass ihr entspannt beim Baden eine Darmspülung durchführen könnt. Außerdem hat es noch ein paar Zusatzfunktionen, wie eine Whirlpoolfunktion und die Steuerung für diverses Zubehör. Die Anschlüsse sind in der Sitzfläche eingelassen.” Nadine zeigte auf eine der Sitzflächen, in der Julian die zwei Anschlüsse für die Rohre wiedererkannte, sowie noch zwei negative Schraubgewinde ausmachte. Diverses Zubehör. Was das wohl sein konnte? “Das ganze Zubehör findet ihr hier im Unterschrank.” Nadine ging um Julian und Anna herum und stellte sich vor das ovale Keramikwaschbecken, welches sich rechts von ihnen befand. Ein großer, annähernd quadratischer Spiegel war an der Wand dahinter aufgehängt, welcher beinahe den gesamten Inhalt des Badezimmers spiegelte. Nadine öffnete einen der Schränke darunter, wobei ein Lichtstreifen im Schrank selbst anging und den Inhalt der Fächer in kaltweißes Licht tauchte. Alles war in passenden Aussparungen in den Fächern einsortiert. Julian machte die Rohre und Leitungen für die Darmspülung aus, sowie einige sehr eindeutig geformte Gegenstände aus weißem Silikon, welche über das Gegenstück zu dem negativen Schraubgewinde in der Badewanne verfügten. Soso, “Zubehör”, dachte Julian in sich hinein grinsend. “Das ganze Zeug ist wiederverwendbar und ich würde euch bitten, für entsprechend Sauberkeit zu sorgen. Toycleaner und Gleitgel hängt hier neben dem Waschbecken.” Zwei fest installierte Spender mit durchsichtigen Flaschen und schwarz aufgedruckten Worten neben dem großen Spiegel zogen Julians Aufmerksamkeit auf sich. Der Gedanke daran, dass ihnen all das hier zur freien Verfügung stehen würde, schwirrte durch seinen Kopf. Er wusste ihn noch nicht so recht einzuordnen. Einerseits war er neugierig auf die Möglichkeiten, die sich ihnen boten, andererseits wäre er aktuell viel zu unsicher gewesen, Anna auch nur danach zu fragen, eine dieser Möglichkeiten zu nutzen. Was er jedoch nicht leugnen konnte, war, dass sein Kopfkino aktiver denn je war. Wenn er sich schon nicht trauen würde, Anna nach Intimitäten zu fragen, blieben ihm wenigstens seine eigenen Gedanken.
Nadine fuhr mit ihren Erläuterungen fort. Sie war einen Schritt an der rechten Wand weitergegangen und stand nun beinahe in der hinteren rechten Ecke des Raums, gegenüber der höhengleichen Dusche. Vor ihr an der Wand waren ein exotisch aussehendes WC und ein Bidet montiert. Über dem Bidet, in etwa auf Brusthöhe, waren zwei Griffe an der Wand angebracht. Daneben befand sich einmal mehr eine der ihnen bereits bekannten Konsolen mit den Anschlüssen für Rohre. An dieser Konsole fiel auf, dass sie zusätzlich über ein seitlich angebrachtes Metallgestell verfügte, das stark an einen Infusionsständer erinnerte. “Ich denke, die Funktionen der beiden Dinge hier ergeben sich größtenteils von selbst. Das WC ist ein Washlet, das heißt, es hat eine Menge praktischer Zusatzfunktionen und das Bidet ist zusätzlich für die Anwendung von Einläufen und Darmspülungen gedacht. Was genau die Zusatzfunktionen sind und was diese Armaturen alles können, steht übrigens in dem Flyer, den ich euch nachher noch mitgebe. Aber wenn ihr Fragen dazu habt, könnt ihr jederzeit auf mich zukommen." Mit den Worten drehte sich Nadine zu den beiden um und sah in die beiden aufmerksamen Gesichter. Als keiner von ihnen Anstalten machte, Fragen zu stellen, ging sie wieder in Richtung Tür und bedeutete Julian und Anna, ihr zu folgen. Als sie alle wieder im Zimmer standen, schaltete Nadine das Licht im Bad aus, zog die Tür zu und betätigte einen Schalter neben dem Lichtschalter. Ein Elektromotor begann zu surren und der Raumtrenner, der bisher die Sicht auf den restlichen Inhalt des Zimmers versperrt hatte, öffnete sich. Dahinter kamen anthrazitfarbene Kacheln auf dem Fußboden und den Wänden zum Vorschein. In der Mitte des rechteckigen Teils des Raums stand ein Gestell, welches entfernt an eine Untersuchungsliege erinnerte, gerade wegen ihrer dunkelblauen Polster. Jedoch war die Liegefläche nicht breit genug, um sich vollständig darauf zu legen und an den Seiten hatte die Liege insgesamt vier gepolsterte Auflagen, die unterhalb der Liegefläche angebracht und offenbar höhenverstellbar waren. Julian machte eine Kopfstütze am oberen Ende, sowie erneut schwarze Klettfesseln, die an der Liege herunter baumelten, aus. Für ihn machte das Gerät den Eindruck, als müsste man sich dort bäuchlings hinlegen, um dann in einer Knie-Ellenbogen-Stellung behandelt zu werden. Der Raumtrenner war jetzt vollständig an die Wand zurückgefahren und Nadine hatte auf einen anderen Lichtschalter gedrückt, welcher eine Ambientebeleuchtung und einige Spots auf die Liege und einen in der hinteren Ecke des Raumes befindlichen gynäkologischen Stuhl angehen lassen hatte. Julian spürte sein Herz wieder schneller schlagen. Diese Geräte direkt in ihrem Zimmer stehen zu haben und dann später allein mit Anna auf dem Zimmer zu sein - er konnte sich in der kurzen Zeit gar nicht so viele Szenarien ausmalen, wie ihm einfielen. Seine Unsicherheit war einer unbändigen Vorfreude gewichen. Er musste tief durchatmen, um sich nicht durch irgendwelche Übersprungshandlungen zu verraten.
Nadine stellte sich hinter die Liege, den beiden anderen zugewandt. Erst jetzt bemerkte Julian die dahinterliegenden Schränke und die anthrazitfarbene Arbeitsfläche, sowie zwei Infusionsständer, die an der Wand zwischen den Schränken und dem gynäkologischen Stuhl standen. Nadine stützte sich mit den Händen auf der Liegefläche ab und fuhr mit ihren Erklärungen fort. “Der Teil des Raumes ist das, was wir unter “angemessener Umgebung” verstehen. Wir werden hier jede Menge Untersuchungen zusammen durchführen, aber ihr habt natürlich auch die Möglichkeit, euch selbst hier auszuleben. In den Schränken hinter mir findet ihr alles, was ihr dazu braucht, kommt mal her.” Anna und Julian betraten den gefliesten Fußboden des Raumes. Zwei hüfthohe Schränke standen dort an der Wand, beide mit breiten Schubladen ausgestattet, welche mit kleinen weißen Kunststoffbuchstaben beschriftet waren. Julian las die Aufschriften “Einläufe, “Diagnostik”, “Dilatoren, “Vibratoren”... Der Inhalt war selbsterklärend, auch wenn er gerne direkt einen Blick in alle Schubladen geworfen hätte, aber Nadine intervenierte. “Ich überlasse das Entdecken des ganzen Sortiments euch für später, wir müssen ja noch ein paar Untersuchungen durchführen. Ach ja.” Nadine wies auf ein am Ende der Arbeitsfläche eingelassenes Waschbecken mit zwei Wasserhähnen. Der Schrank darunter war der einzige in der Reihe, der über eine Tür statt Schubladen verfügte. Vor dem Schrank stand der obligatorische Rollhocker. “Aus dem Wasserhahn mit dem lilafarbenen Punkt kommt warmes Wasser, welches extra für Einläufe gedacht ist. Drückt ihr darauf, kommt exakt ein halber Liter heraus, das erspart uns das Abmessen der Flüssigkeitsmenge. Außerdem ist im Schrank darunter ein Eimer für benutzte Utensilien, die zum Einmalgebrauch gedacht sind.” Der Umstand, dass es eine eigene Leitung für warmes Wasser gab, erklärte dann auch die Existenz der beiden Infusionsständer. “Alles Weitere zu den einzelnen Geräten findet ihr dann später ebenfalls im Flyer.” Nadine machte eine kurze Pause. “Gut, ich würde dann gerne mit den Untersuchungen fortfahren. Wir fangen am gynäkologischen Stuhl an und machen dann an der Liege weiter. Wer möchte als Erstes?" Anna war, ihres Gesichtsausdrucks nach zu urteilen, mindestens genauso neugierig wie Julian geworden und meldete sich zaghaft zu Wort. “Super, dann zieh dich aus und setz dich. Der jeweils andere von euch schaut bitte zu, damit ihr seht, wie die Untersuchungen funktionieren.” Julian spürte einen Anflug von Scham, er war aber wesentlich weniger intensiv als die anderen Male heute. Er interpretierte das als Gewöhnung an den Umstand, dass er die nächsten vier Wochen wohl die wenigste Zeit mit angezogenen Menschen verbringen würde. Interessiert beobachtete er Anna, wie sie ihre Klamotten loswurde und sich auf den Stuhl setzte, die Beine erneut spreizte und einen ungehinderten Einblick bot. Dieses Mal traute sich Julian mehr, ging zum Stuhl hinüber, stellte sich an die von ihm aus gesehen rechte Beinschale des Stuhls und sah Anna ins Gesicht. Flüchtig biss sie sich auf die Unterlippe, während die beiden warteten, dass Nadine die für die Untersuchung notwendigen Instrumente zusammengesammelt hatte. Julian lächelte schelmisch, die Vorfreude von ihnen beiden schien sich auf einem ähnlichen Niveau zu befinden.
Nadine war fertig und kam mit beiden Händen voller verschiedener Instrumente, sowie Gleitgel und Latexhandschuhen zu den beiden hinüber. Unter der Sitzfläche des gynäkologischen Stuhls zog sie eine metallene Schale heraus, in der sie die Instrumente platzierte und zog sich die Handschuhe über. Dann holte sie sich den Rollhocker von der anderen Seite des Raums und setzte sich. Julian und Anna verfolgten ihre Bewegungen mit gespannter Aufmerksamkeit. “Ist die Sitzposition so okay für dich?”, fragte Nadine an Anna gerichtet. “Alles bestens.” “Gut. Ich taste dich jetzt erst noch einmal ab, dann schauen wir uns deinen Vaginalkanal und die Harnröhre an, das kennst du vom Frauenarzt.” “Mhm”, machte Anna und ihr Blick fiel auf Nadines Hände, die nach der Flasche Gleitgel gegriffen hatten, um etwas davon auf ihrem rechten Zeige- und Mittelfinger zu verteilen. “Entspann dich einfach, ich werde versuchen, das so angenehm wie möglich für dich zu machen.” Nadines Worte hatten einen beruhigenden Unterton, wobei sich Julian fragte, ob das überhaupt nötig war. Anna wirkte in keinster Weise angespannt, Julian meinte sogar, vorhin ein leichtes Glänzen zwischen ihren Schamlippen bemerkt zu haben. Sein Blick wechselte von Annas Gesicht zu ihrem Schritt. Nadine war mit ihrem Mittelfinger zwischen Annas Schamlippen gefahren und verteilte dort das Gleitmittel mit langsamen Auf- und Abbewegungen. Dann schob sie den Finger langsam in Anna hinein. Anna zuckte kurz zurück, entspannte sich dann aber sichtlich. Nadine verharrte mit ihrem Finger kurz in ihr, bevor sie anfing, ihn langsam zu bewegen. Währenddessen erklärte sie an Julian gerichtet, was sie gerade tat. “Ich taste gerade ihre Scheidenwände ab, ob ich etwas Unregelmäßiges fühle. Wenn du hinter ihrem Eingang die Finger in Richtung Bauchdecke krümmst, fühlst du ein etwa mandelgroßes, rundes Objekt, das ist Teil der Klitoris und der weibliche G-Punkt.” Julian hatte das schon gewusst, kannte Annas Reaktion auf diese Art der Stimulation aber noch nicht. Denn Nadine ließ ihren Worten Taten folgen und krümmte ihren Finger in Anna, was sie zum Aufstöhnen brachte. “Alles okay?”, fragte Nadine anstandshalber. “Mhm”, antwortete Anna unter schwerem Atmen. “Okay, ich nehme noch einen zweiten Finger dazu.” Nadines Zeigefinger verschwand ebenfalls zwischen Annas Schamlippen und begann sogleich, sich in ihr zu bewegen. Julian schaute kurz an Anna hinauf. Ihre Brustwarzen hatten sich wieder aufgerichtet und Anna selbst hatte die Augen geschlossen. Sie atmete geräuschvoll, hin und wieder stöhnte sie leise, während sie von Nadine untersucht wurde. “Untersuchen” war schon fast etwas zu hoch gegriffen. Sicher hatten Nadines Bewegungen einen medizinischen Hintergrund, aber sie hatten definitiv auch ein erotische Komponente. Langsam und nicht ohne ihre Finger noch einmal zu drehen, zog Nadine sich aus Anna zurück und nahm ein metallenes Instrument aus der Schale vor ihr. “Das ist ein Vaginalspekulum, das ist euch wahrscheinlich vom Gynäkologen bekannt. Diese Bauart lässt sich horizontal öffnen, wodurch der Harnröhreneingang besser untersucht werden kann.” Nadine demonstrierte die Funktion des Geräts, indem sie ein paar Male an der Stellschraube am Ende des Spekulums drehte, worauf sich die beiden Flügel langsam öffneten. “Wenn ihr Spekula egal welcher Art nutzt, redet bitte immer mit dem passiven Partner, damit ihr euch nicht gegenseitig verletzt.” Sie bewegte das Instrument wieder in seine Ausgangsposition zurück, ließ einen großen Tropfen Gleitgel darauf tropfen und verrieb ihn. “Das ist jetzt wieder ein bisschen kalt”, meinte Nadine an Anna gerichtet, als sie das Spekulum an ihren Schamlippen ansetzte. Dieses mal zuckte Anna nicht zurück. Beinahe mühelos glitt das silberne Instrument in sie. “Achtung, ich fange jetzt an, das Spekulum zu öffnen. Sag mir einfach Bescheid, wenn es weh tut, dann hören wir sofort auf.” Anna machte alles andere als den Eindruck, dass sie jetzt aufhören wollte. Stück für Stück bewegten sich die Flügel des Instruments in ihr auseinander. Erst jetzt wurde sichtbar, wie viel Lust ihr die Situation bereiten musste. Eine beachtliche Menge Vaginalsekret hatte sich in ihr gebildet, welches sich jetzt mit dem Gleitgel mischte. Sie lief förmlich aus. Das Rinnsal suchte sich seinen Weg durch ihre Poritze und tropfte in die darunterliegende Metallschale. Da war es passiert. Julian hatte sich an dem Anblick fest gestarrt. Er konnte nichts dagegen unternehmen und eigentlich wollte er das auch gar nicht, zu sehr genoss er die gesamte Situation. Nadine ließ das Spekulum los und zog ein Kugelschreiberlicht aus der Brusttasche ihres Kittels. Sie knipste es an und sah sich Annas Inneres an. Julian konnte nicht viel erkennen, was ihm aber nicht viel ausmachte. “Das sieht alles sehr gut aus. Ich untersuche noch kurz deinen Harnröhreneingang und deine Klitoris und dann sind wir hier auch schon fertig”, riss Nadine Julian aus seiner Trance. Plötzlich bemerkte er, dass er mit seiner linken Hand unbewusst angefangen hatte, Annas Schienbein, welches in der Beinschale direkt neben ihm lag, zu streicheln. Etwas erschrocken zog er seine Hand zurück, aber Anna schien es nicht gestört zu haben. Von ihr war zumindest keine Reaktion zu erkennen. Nadine hatte währenddessen einen dünnen Metallstab aus Edelstahl aufgenommen und ihn ausgiebig mit Gleitgel bestrichen. “Das könnte ein wenig brennen.” Nadine fasste den Stab weit vorne an und führte ihn langsam in Annas Harnröhre ein, was von ihr direkt mit einem ausgiebigen Stöhnen quittiert wurde. “Bei Untersuchungen der Harnröhre ist es vor allem wichtig, dass das Instrument vorher steril ist, also keine Angst davor, einmal mehr zu desinfizieren”, meinte Nadine an Julian gerichtet, während sie den Dilator langsam in Anna hin- und her bewegte. Julians musste jedes einzelne Wort in seinem Kopf wiederholen, um den Sinn des Gesagten zu verstehen, so sehr lenkte ihn der Anblick ab. Hätte er Anna jetzt so zum ersten Mal gesehen, hätte er sich wahrscheinlich alleine wegen der puren Lust, die sie gerade ausstrahlte, in sie verlieben können. Der Moment war wieder viel zu schnell vorbei. Nadine zog den Dilator aus Anna heraus, legte ihn beiseite und begann, ihren Kitzler mit den Fingern zu untersuchen. Annas Atem ging dabei unentwegt schneller. Als Nadines Finger dann von unten nach oben über ihre Klitoris fuhr, bäumte sie sich unter Stöhnen regelrecht auf. “Auch hier - alles normal.” Nadine lächelte Anna schelmisch an. Die schien ein wenig überrascht um die Intensität der Berührungen zu sein und brauchte einen Moment, um sich zu fangen. Damit nicht genug, begann Nadine jetzt das Spekulum, aus ihr herauszuziehen. Sie ließ es dabei aufgespreizt und zog es langsam mit drehenden Bewegungen, die Anna sichtlich erschauern ließen, heraus.
“Willst du mehr?”, fragte Nadine, jetzt plötzlich völlig außerhalb des medizinischen Kontextes. Dass Nadine an der Situation ihren Spaß hatte, überraschte Julian nicht sonderlich, dennoch wunderte es ihn, dass sie es so offen zum Ausdruck brachte. In jeder anderen Praxis wäre das alles Andere als professionell gewesen, aber hier schien man diese Umstände eher gelassen zu nehmen. Anna brachte kein Wort heraus, nur ein hastiges Nicken zeigte ihre Zustimmung. Ja, sie wollte noch mehr, es wäre zu schade gewesen, gerade jetzt aufzuhören. “Gut, dann leg dich bitte auf die Liege, da kommen wir zum zweiten Teil der Untersuchung.” “Okay…”, brachte Anna über die Lippen mit ein wenig belegter Stimme. Als sie Anstalten machte, vom gynäkologischen Stuhl hinabzusteigen, griff sie nach Julians Arm und hielt sich an ihm fest. Julian reagierte und stützte sie ein wenig. Ihre Beine zitterten, als ihre Füße den Boden berührten. “Geht’s?”, fragte Julian sie. “Ja, alles gut, danke”, meinte Anna und richtete sich auf. Sie ließ seinen Arm los, ging zur Liege und stellte sich vor die Seite, die das hintere Ende zu sein schien. Nadine hatte währenddessen angefangen, die benutzten Instrumente zu sammeln und zum Waschbecken zu bringen. “Ist das hier die richtige Seite?”, fragte Anna sie. “Ja genau, einfach so rum auf den Bauch legen.” Julian hatte also richtig gelegen. Die Knie-Ellenbogen-Stellung hatte für ihn schon immer einen besonderen Stellenwert gehabt. Er fand das Gefühl, derart ausgeliefert zu sein und gleichzeitig nur spüren zu können, was die andere Person gerade mit einem anstellte, unglaublich anregend.
Anna tat wie ihr geheißen, brachte sich in Position und legte ihre Arme und Beine auf den Auflagen ab. “Julian, du kannst dir auch ein paar Handschuhe nehmen, ich bin gleich bei euch.” Julian war überrascht. Sollte er die Untersuchung an ihr unter Anleitung durchführen oder nur assistieren? Etwas zögernd ging er zu dem an der Wand neben dem Waschbecken angebrachten Handschuhspender, zog ein Paar heraus und streifte es über. Nadine hatte sich in der Zeit ein neues Sortiment an Instrumenten aus den Schubladen organisiert und sich mit dem Rollhocker vor dem hinteren Ende der Liege positioniert. Auch die Liege verfügte über eine ausziehbare Metallschale direkt unter der Liegefläche. Erst jetzt erkannte er, dass das Ende der Liegefläche halbkreisförmig ausgeschnitten war, vermutlich um besser an den Penis des Patienten heranzukommen, sofern vorhanden. “Schau mal”, sagte Nadine an Julian gerichtet. “Hier unten am Sockel sind zwei Pedale, mit denen du die Liege hoch- und herunterfahren kannst, damit du besser an sie herankommst und sie besser auf- und absteigen kann.” Julian warf einen Blick unter die Liegefläche. Nadine betätigte das rechte der beiden Pedale und mit einem Surren hob sich die Liege langsam an, bis die Liegefläche etwa auf Brusthöhe der sitzenden Nadine angekommen war. “Liegst du bequem, Anna?” “Mhm.” Julian fand es fast ein wenig schade, dass er Annas Geschichtsausdruck in dieser Stellung nicht beobachten konnte. Dafür würde er jetzt zumindest direkt am Geschehen beteiligt sein. “Wie euch sicher nicht entgangen ist, führen wir die meisten Untersuchungen und Behandlungen hier rektal durch. Diese sind nicht schmerzhaft und trotzdem effektiv. Deswegen gibt es fast überall in der Klinik ähnliche Liegen wie diese hier. Das macht den Klinikalltag wesentlich unkomplizierter und unsere Zusammenarbeit angenehmer. Da ihr beide angegeben habt, dass ihr eine gewisse Vorliebe für anale Stimulation habt, dürfte euch das wahrscheinlich ziemlich entgegenkommen." Jetzt war es also raus. Nicht, dass Julian ein großes Geheimnis daraus gemacht hätte, aber dass Nadine derart offen mit dem Thema umgehen würde, war ihm nicht bewusst gewesen. Andererseits hatte er nichts zu verlieren, er hatte bei Anna ohnehin schon die Vermutung angestellt, dass sie nicht ganz uninteressiert an so etwas sei. “Anna, wir führen jetzt ein paar Untersuchungen an dir durch, ist es okay für dich, wenn Julian dich dabei auch anfasst?” Also sollte er wohl doch etwas mehr als nur assistieren, interessant. “Ja, ist okay.” Annas Antwort kam schneller, als Julian erwartet hätte. Entweder hatte sie ohnehin schon damit gerechnet oder war gerade einfach zu sehr im Rausch ihrer Lust, um diese Art von Berührungen abzulehnen. Ein weiterer Punkt auf der Liste der Dinge, die Julian gerne später mit ihr besprechen wollte. “Okay. Wenn dir irgendetwas weh tut, sag Bescheid.” Mit diesen Worten winkte Nadine Julian zu sich herüber. “Wir fangen ganz klein an”, sagte Nadine und griff erneut in die Brusttasche ihres Kittels. Sie zog ein weißes Digitalthermometer heraus. Die Spitze mit dem Sensor schien auf den ersten Blick etwas dicker als bei den handelsüblichen Modellen. “Wie das funktioniert, dürfte dir denke ich bekannt sein”, meinte Nadine grinsend an Julian gerichtet. “Wir haben in der Klinik auch noch Alkoholthermometer im Einsatz, die sind etwas genauer und manch einer benutzt sie einfach lieber. Die Entscheidung dabei ist euch überlassen.” Julian nickte verständnisvoll. Nadine legte das Thermometer in die Metallschale zu den anderen Instrumenten und nahm die Flasche Gleitgel heraus. “Hilfst du mir schnell und spreizt ihren Po?” Julian wurde kurz heiß. Er würde Anna jetzt wirklich derart intim anfassen. Dabei kannten sie sich noch keine sechs Stunden. Er zögerte kurz, überwand sich dann doch relativ schnell, stellte sich neben die Liegefläche und ließ seine Handflächen auf Annas Hintern sinken. Er konnte durch die Handschuhe nur erahnen, wie seidig weich ihre Haut sein musste. Mit seinen Fingerspitzen zog er die Backen ganz leicht auseinander und gab den Blick auf Annas Schließmuskel frei. Bevor sich Julian an diesem Anblick satt sehen konnte, hatte Nadine schon die Flasche Gleitgel über Annas Rosette platziert und ließ einen Tropfen darauf rinnen. So kurz dieser Moment auch dauerte, in Julians Gedächtnis brannte er sich sofort ein. Nadine tauschte die Gleitgelflasche wieder gegen das Thermometer und setzte es an Annas Hintereingang an. Sie vollführte einige kreisende Bewegungen, bei denen Julian erkannte, dass die Spitze des Thermometers flexibel sein musste. Annas Schließmuskel zog sich kurz zusammen und entspannte sich wieder. Darauf schien Nadine gewartet zu haben. Sie führte das Instrument langsam ein, bewegte es vorsichtig ein Stück zurück und dann wieder vor, bis die gesamte Spitze in Anna verschwunden war. Nadine drückte auf den Knopf, das Thermometer piepte und einige Zahlen erschienen in seinem Display. “Bis 37,5 Grad ist die Temperatur normal, bis 38 erhöht. Das kann zum Beispiel passieren, wenn ihr vorher Baden wart oder Sport getrieben habt”, führte Nadine aus, während sie das Thermometer langsam in Anna hin- und her bewegte, was Anna mit leisem Seufzen quittierte. Das Gerät piepte drei Mal und Nadine zog es aus Annas Hintern heraus. “36,7, alles normal”, konstatierte sie und legte das Thermometer wieder in die Metallschale. “Okay, kommen wir zur Tastuntersuchung. Das funktioniert genau so, wie eben auch schon.” Nadine nickte Julian zu und bedeutete ihm damit, Annas Po loszulassen. Erneut griff sie nach der Flasche Gleitgel und verteilte eine ordentliche Menge davon auf ihrem ausgestreckten rechten Zeigefinger. Julian kam dieser Ablauf von diversen Prostatauntersuchungen nur allzu bekannt vor. Mit ihrer linken Hand zog sie Annas Pobacke zur Seite, setzte ihren Finger an ihrem Anus an und drang vorsichtig in sie ein. Diesmal stöhnte Anna wieder leise. “Achtet ein wenig darauf, dass ihr eure Fingernägel regelmäßig schneidet, damit ihr euch hierbei nicht verletzt.” Dafür, dass Nadine ziemlich direkt angefangen hatte, Anna regelrecht zu fingern, blieb sie erstaunlich gelassen. “Frauen haben zwar keine Prostata, allerdings kann es sehr stimulierend sein, durch den Enddarm in Richtung G-Punkt zu drücken.” Wie vorhin schon ließ Nadine ihren Erklärungen direkt Taten folgen. Anna stöhnte; diesesmal lauter und drückte ihren Rücken wieder in ein Hohlkreuz, soweit die Liege unter ihr das zuließ. Wieder und wieder ließ Nadine ihren Finger in sie hineingleiten, massierte ihr Inneres. Hätte Julian es nicht besser gewusst, hätte er damit gerechnet, dass Anna jeden Moment vor Lust flüssig geworden wäre. Umso mehr steigerte das seine Lust, selbst mit ihr solche Dinge auszuprobieren. Als hätte Nadine seine Gedanken gehört, zog sie ihren Finger aus Anna heraus und fragte ihn “Möchtest du es auch einmal versuchen?” “Äh… Ich kann’s probieren”, kam etwas zaghafter über seine Lippen, als er es beabsichtigt hatte. Nadine rollte mit ihrem Hocker ein Stück zur Seite, so dass er freien Zugang hatte. Julian nahm die Flasche Gleitgel in die linke Hand und verteilte einen Klecks Gleitgel auf seinem rechten Zeigefinger. Er legte die Flasche wieder ab, atmete tief durch, versuchte sich davon zu überzeugen, dass es okay war, Anna anzufassen. Er setzte seinen Zeigefinger an ihrem Schließmuskel an. Beinahe von allein glitt er in sie. Er verharrte kurz, spürte die Wärme und das rhythmische Pulsieren ihres Schließmuskels. Vorsichtig bewegte er seinen Finger in ihr, tastete ein wenig umher, zog ihn ein Stück heraus, drückte von innen gegen ihren Damm. Julians Bewegungen wirkten bei weitem nicht so routiniert wie die von Nadine, trotzdem verfehlten sie ihre Wirkung nicht. Anna stöhnte in regelmäßigen Abständen. Julian bemerkte, dass seinem Körper das offensichtlich gefiel, denn er merkte, wie sein Penis gegen seine Shorts drückte. Verdammt. Eigentlich hätte ihm das aufgrund der Situation nicht peinlich sein müssen, aber er schaffte es gerade nicht, sich gegen das Schamgefühl zu wehren. Vorsichtig entfernte er seinen Finger wieder aus Annas Po und trat einen Schritt zurück. Er ließ die letzten Sekunden noch einmal kurz Revue passieren und kam zu dem Schluss, dass er nicht aus Scham von ihr abgelassen hatte, sonder eher, um den Bogen der Angemessenheit nicht zu überspannen. Fragend sah er zu Nadine, diese schien zufrieden mit seiner Leistung zu sein. “Schön”, meinte sie. “Jetzt würde ich gerne testen, wie dehnbar dein Schließmuskel ist. Dazu werde ich dir einen Dilator einführen, der immer breiter wird und du sagst bitte “Stopp”, wenn du das Gefühl hast, dass es nicht mehr weiter geht, ja?” “Okay.” Julian machte einen Schritt zur Seite und ließ Nadine wieder ihre Position hinter Anna einnehmen. Nadine nahm ein konisch geformtes, weißes Instrument aus der Metallschale. Auf den zweiten Blick erkannte Julian eine Skala an dem Ding, die offenbar den Durchmesser angab. “Es geht los”, warnte Nadine Anna vor und schob ihr den Dilator ohne große Umschweife in den Po. Bei zwei Zentimetern Durchmesser wurde Nadine vorsichtiger, bei vier war ein “Stopp” von Anna zu vernehmen. “Das sind vier Zentimeter, damit können wir gut arbeiten”, meinte Nadine zufrieden und zog den Dilator langsam aus Anna heraus. “Ihr solltet euch eure Werte gut merken, unsere Analspekula haben eine Skala für die Dehnung, damit wir euch einerseits nicht weh tun und andererseits trainieren können, wenn ihr das möchtet.” Nadine stand auf, ging zum Waschbecken und kam mit einem Papiertuch wieder. “Eine Untersuchung muss ich noch durchführen, bevor ihr beiden tauscht”, erklärte sie, während sie den Dilator mit dem Papiertuch von Gleitgelresten befreite. “Da ihr beide eine nadelfreie Behandlung wünscht, werde ich euch kein Blut abnehmen, aber ich brauche trotzdem ein paar Werte von euch.” Julian wurde etwas mulmig zumute. Was würde jetzt wohl folgen? “Wir haben in der Klinik eine spezielle Analsonde, die die wichtigsten Werte schmerzfrei bestimmen kann.” Nadine legte den Dilator beiseite und nahm ein aus glattem weißen Material bestehendes Instrument in die Hand. Es war etwa 20 Zentimeter lang, hatte vielleicht zwei Zentimeter im Durchmesser und war offenbar sehr biegsam - es folgte zu beiden Seiten von Nadines Hand der Schwerkraft und baumelte nach unten. Julian machte einige silberne Messflächen, die unregelmäßig über die Oberfläche des Instruments verteilt waren, aus. An seinem unteren Ende befanden sich eine Verjüngung, sowie eine breite Basis aus festem Kunststoff, ähnlich wie bei einem Buttplug. “Die Messung dauert etwa zehn Minuten. Ich würde vorschlagen, dass ich euch beiden jetzt die Sonde einführe und euch ein wenig Zweisamkeit während der Messung lasse, danach machen wir dann mit Julians Untersuchung weiter. Passt das für euch?” Julian war etwas überrumpelt, er hatte gehofft, noch ein wenig Zeit zu haben, um sich mit dem Gedanken anfreunden zu können, ebenfalls völlig wehrlos auf dieser Liege zu liegen. Allerdings war die Versuchung, dem Vorschlag nachzugeben, um ein wenig Zeit mit Anna allein verbringen zu können, einfach zu groß. Also stimmte er nach kurzem Zögern zu. Von Anna erwartete er gar keine Antwort, sie schien ihre Lage dafür gerade zu sehr zu genießen. Auch Nadine wertete ihr Schweigen offensichtlich als Zustimmung und fuhr in ihrem Tun fort. “Das fühlt sich vielleicht etwas seltsam an”, meinte sie zu Anna gerichtet, während sie die Sonde großzügig mit Gleitgel versah. Anna erschauerte sichtbar, als Nadine das Instrument an ihrem Hintern ansetzte und es mit langsamen drehenden Bewegungen in sie schob. Es dauerte bestimmt eine Minute, bis sie das lange Gerät vollständig in ihr versenkt hatte. Julian stand, mit dem Rücken an die Arbeitsfläche gelehnt, daneben und erfreute sich an dem Schauspiel, welches sich ihm bot. Nadine zog noch einmal kurz an dem Messinstrument, um den festen Sitz zu überprüfen und drückte dann auf zwei Knöpfe auf der Unterseite seiner Basis. Ein kleines LC-Display begann zu leuchten, der Messvorgang schien gestartet zu haben. “So, du kannst aufstehen und dir ein wenig die Beine vertreten." Unwillkürlich schluckte Julian. Jetzt war er dran. Als Anna die Liege verlassen und sich aufgerichtet hatte, machte er Anstalten, sich auf die Liege zuzubewegen, doch Nadine hielt ihn auf. “Wir machen das ganz schnell hier, wir müssen uns ja keine unnötigen Umstände machen. Dreh dich einfach um und stütz dich mit den Ellenbogen auf der Arbeitsfläche ab, ja?” Julian spürte seinen Penis in seiner Jogginghose zucken. Der Gedanke, erneut so offen und direkt vor Anna präsentiert zu werden, gefiel ihm mittlerweile. Er kam der Aufforderung nach, während Nadine neben ihm eine der großen Schubladen öffnete, um eine zweite Sonde zu holen. Aus dem Augenwinkel konnte Julian einen Teil des Inhalts erspähen. Es war ein buntes Sammelsurium aus verschiedenen medizinischen Diagnoseinstrumenten. Alle Instrumente schienen doppelt vorhanden zu sein, sicher in Erwartung der Zimmerbelegung. Julian drehte seinen Kopf, sah die Wand vor sich an und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Sein Herzschlag war kräftiger und schneller als normal, ganz zu schweigen von der zunehmenden Wärme in seinem Schritt, die er bemerkte. In dem Moment spürte er dann auch, wie seine Hose mitsamt Shorts bis zu seinen Kniekehlen heruntergezogen wurden. Er atmete tief durch. Ein feuchtkaltes Gefühl zwischen seinen Pobacken ließ ihn kurz zusammenzucken. Dann drängte sich auch schon das flexible Instrument durch seinen Schließmuskel und noch tiefer in ihn hinein. Nadine hatte recht gehabt, die glatte Oberfläche fühlte sich tatsächlich etwas seltsam an, aber Julian fand in seinem Kopf gerade keine Worte dafür, um es zu beschreiben. Tiefer und tiefer spürte er die Sonde in sich vordringen. Julian hätte schwören können, dass das Ding demnächst von unten gegen seinen Magen stoßen würde, aber so weit kam es nicht. Stattdessen spürte er, wie das Instrument schmaler wurde. Ein kurzes Ziehen, ein kurzes Drücken, eine Hand, die über seine rechte Pobacke fuhr, dann schien Nadine ihre Arbeit schon getan zu haben. Julian sah über seine Schulter. “Gut, ich lasse euch jetzt eine Viertelstunde Pause, dann schaue ich nach den Ergebnissen und dann machen wir mit Julian weiter. Bitte lasst die Sonden, wo sie sind, sonst müssen wir mit der Messung von vorne anfangen. Achja, Orgasmen verfälschen die Ergebnisse, also haltet euch beide bitte noch ein wenig zurück.” Mit dem letzten Satz zwinkerte sie Anna recht offensichtlich zu. Sie stand wenige Meter hinter Julian und hatte eine ihrer Hände in ihrer Leistengegend verstaut. “Viel Spaß euch.” Nadine grinste und verließ das Zimmer.
Kaum hatte sich die Tür geschlossen, richtete Julian sich auf und griff instinktiv nach seinem Hosenbund. “Hey, mach doch nicht sowas”, hielt Anna ihn auf. “Ich find’s viel schöner, wenn wir beide nackt sind.” Anna schien ihr Selbstvertrauen nach der anfänglichen Schüchternheit gefunden zu haben. Sie ging auf Julian zu und zog ihm mit beiden Händen das T-Shirt über den Kopf. Julian ließ es widerstandslos geschehen. Die Gedanken an die Umgebung, an die nackte junge Frau vor ihm und das bestimmt 20 Zentimeter lange Gerät in seinem Hintern ließen ihn schier wahnsinnig werden. Als Anna ihn fertig ausgezogen hatte, sah er flüchtig an sich herunter. Sein Körper schien Gefallen an der Situation gefunden zu haben, sein Penis stand wie eine Eins im beinahe rechten Winkel von ihm ab. Er fühlte sich selbst schon wieder rot anlaufen, da rettete ihn Anna erneut vor sich selbst. “Du wolltest doch nochmal knuddeln, oder? Jetzt wäre doch ein guter Zeitpunkt…” Julian antwortete nicht, er fühlte sich, als ob diverse seiner kognitiven Grundfunktionen gerade den Geist aufgeben würden. Langsam schaffte er es, einen Arm nach Anna auszustrecken. Sie verstand sofort. Sie nahm seine ausgestreckte Hand und führte sie an ihre Hüfte, während sie sich in derselben Bewegung an ihn schmiegte. Julian hatte die Kontrolle über seinen zweiten Arm wieder gefunden und legte ihn um Annas Schultern, drückte sie dicht an sich. Anna wurde mutiger. Eine ihrer Hände fand den Weg zu seinem Hinterteil und griff nach seiner rechten Pobacke. Diese Bewegung führte unweigerlich dazu, dass Julians ohnehin schon gut durchbluteter Penis, jetzt eingeklemmt zwischen ihren beiden Körpern, noch einmal härter wurde und einen ersten Lusttropfen produzierte. Er hatte noch nicht das Selbstvertrauen gefunden, das Anna gerade an den Tag legte, so beließ er es vorerst dabei, ihr sanft über den Rücken zu streicheln. Anna war im Kopf offensichtlich schon ein paar Schritte weiter. Nicht nur, dass sie jetzt mit einiger Hingabe an seinem Po herumgrabbelte, merkte Julian nun auch, dass sie zärtliche Küsse an seinem Hals verteilte. Sie war dabei nicht fordernd oder hektisch, verstand es aber, ihn jeden einzelnen von ihnen spüren zu lassen. Langsam spürte er den Ansatz eines gewaltigen Orgasmus, der auf ihn zurollte. Er stöhnte und vergrub seine Fingernägel in Annas Rücken und Taille. Sie schien schnell zu bemerken, worauf die Situation zulief, vorsichtig ließ sie von ihm ab und brachte ein wenig Abstand zwischen ihre beiden Körper, ohne die Umarmung zu lösen. “Vorsicht Großer, sonst muss dir die hübsche Schwester das Ding gleich nochmal in den Arsch schieben.” Wäre Julians Hirn ein Computer gewesen, hätte er nach dieser Aussage wohl nur noch einen blauen Bildschirm mit einer fatalen Fehlermeldung und der Bitte um einen Neustart angezeigt. Anna hatte es mit nur einem Satz geschafft, die sexuelle Spannung zwischen ihnen auf ein ganz neues Niveau zu katapultieren. Ungläubig starrte er sie an. Ihr Grinsen schien immer breiter zu werden. “Du solltest mal dein Gesicht sehen”, lachte sie, strich ihm zärtlich über den Rücken, schnappte sich seine linke Hand und führte sie zu ihren Brüsten. Julian fing sich und schüttelte sich kurz. “Sorry, ich hatte nicht damit gerechnet, dass du-” Weiter kam er nicht, Annas Hand hatte sich erneut in seine Pobacke gekrallt. “Alles wunderbar, ich bin vielleicht etwas direkter bei solchen Dingen als Andere. Außerdem finde ich dich echt süß.” “D-danke”, stotterte Julian und lief Gefahr, direkt die nächste Kernschmelze in seinem Hirn zu durchlaufen. Um dem vorzubeugen, intervenierte Anna schnell: “Vielleicht sollten wir es gerade etwas langsamer angehen, später haben wir bestimmt genug Zeit, das hier zu wiederholen.” “Bestimmt”, antwortete Julian, seinem Gefühl nach etwas zu knapp. Hastig fügte er hinzu: "Aber das hier ist schon mehr als himmlisch.” Anna schien mit sich zufrieden zu sein. Ihr Grinsen verwandelte sich in ein Lächeln. Sie drückte Julian einen liebevollen Kuss auf den Mund, löste sich aus der Umarmung, drehte sich um und lehnte sich an ihn. Julian merkte, wie seine Erektion von der harten Plastikbasis des Messinstruments in Annas Hintern nach oben gedrückt wurde, verstand aber, worauf sie aus war. Er legte seine Arme um sie, eine Hand umschloss ihre linke Brust, die andere wanderte in ihren Schritt und begann zärtlich, mit zwei Fingern über ihren Venushügel zu streichen. Anna seufzte genüsslich und ließ ihren Kopf nach hinten auf Julians Schulter sinken. “Ich denke, wir werden eine Menge Spaß miteinander haben”, schnurrte sie ihm ins Ohr. “Wenn wir schon so gut anfangen, dann auf jeden Fall.” Kurz wunderte Julian sich über sein wiedergefundenes Selbstvertrauen, dann bemerkte er, dass sein Körper offenbar vor seinem Bewusstsein beschlossen hatte, Annas Spiel mitzuspielen. Vermutlich konnte er sie nicht so gut teasen wie sie ihn, aber einen Versuch war es auf jeden Fall wert.
Die Zimmertür wurde geöffnet und Nadine trat wieder ein. Julian erschrak ein wenig, aber Anna schien es nichts auszumachen, in einer derart eindeutigen Pose angetroffen zu werden. Langsam löste sie sich von Julian und stellte sich dicht vor ihn. Nadine schien völlig unbeeindruckt, eher ein wenig vergnügt um die Interaktion der beiden. “So, ihr beiden. Einmal nebeneinander vor die Arbeitsfläche stellen und nach vorne beugen”, wies sie die beiden an. Julian und Anna gehorchten, aber nicht ohne sich einen vielversprechenden Blick zuzuwerfen. Die Spielregeln hatten sich soeben geändert. Über die Arbeitsfläche gebeugt, schnappte sich Anna Julians Hand, während Nadine hinter sie trat. “Eure Werte sehen gut aus, soweit ich das beurteilen kann. Dann werde ich euch mal von den Instrumenten befreien.” Annas Griff um Julians Hand verstärkte sich und sie gab einen hohen Stöhnlaut von sich. Offenbar hatte Nadine damit begonnen, das lange Instrument aus ihr herauszuziehen. Julian beobachtete ihr Gesicht mit lüsternen Blick dabei, hatte aber nicht lange etwas von der Sensation, da Anna sich unvermittelt zu ihm herüber beugte, ihn küsste und auf seine Unterlippe biss. Julian versuchte, den Kuss zu erwidern, was sich ohne Einsatz seiner Unterlippe als gar nicht so einfach herausstellte. Anna machte keine Anstalten, aufzuhören, auch nicht, als Julian merkte, wie Nadine das Instrument aus seinem Enddarm herauszog. Es war ein himmlisches Gefühl, welches ihm im Sekundentakt ein angenehmes Kribbeln durch den Unterleib jagte. Nadine schien sich ebenfalls alle Zeit der Welt zu lassen, der Vorgang dauerte nach Julians Gefühl mehrere Minuten. Schließlich spürte er das flexible Ende seinen Schließmuskel verlassen und nach unten gleiten. Er löste sich aus Annas Kuss, die höchst widerwillig seine Unterlippe freigab. “Sehr schön. Ihr macht das echt toll”, komplimentierte Nadine das Tun der beiden. “Kommen wir langsam zum Ende, schließlich gibt es auch bald Abendessen. Julian, leg dich bitte auf die Liege und Anna - du kannst dir ein paar Handschuhe holen gehen.” Nadine hatte sich ihr Tablet geschnappt und tippte geschäftig auf dem Bildschirm herum, offenbar um die Werte der beiden einzutragen, wie Julian mutmaßte. Etwas zögerlich machte er sich in Richtung Untersuchungsliege auf. Eigentlich freute er sich auf die kommenden paar Minuten, aber irgendetwas in ihm hielt ihn noch zurück - er konnte nicht mit voller Sicherheit sagen, was es war. Er hievte seine Schienbeine auf die Ablagen der Liege und senkte seinen Oberkörper langsam auf die Liegefläche hinab. Seine Vermutung von vorhin schien richtig gewesen zu sein, sein Genital passte hervorragend in die Aussparung am unteren Ende der Liege. Durch die hängende Position fühlte es sich für Julian an, als würde seine Erektion noch härter werden. “Ich nehme an, du hast nichts dagegen, dass Anna dieselben Untersuchungen an die vornimmt wie du vorhin an ihr?”, fragte Nadine formell. “Absolut nicht.” Diese Untersuchungen würden bedeuten, dass ein Teil seines früheren Kopfkinos Realität werden würde. “Sehr schön, wir fangen wie eben mit der Temperaturmessung an. Anna, würdest du bitte?” Julian spürte, wie seine Pobacken auseinander gezogen wurden und das Thermometer an seinen nun freiliegenden Anus angesetzt wurde. Er versuchte, sich zu entspannen, was ihm nur kurz gelang, zu groß war seine Aufregung. Nadine hatte dieses kurze Zucken seiner Muskulatur scheinbar als Startsignal gewertet. Langsam und mit kreisenden Bewegungen schob sie das Thermometer in seinen Enddarm vor. Julian spürte von dem Fremdkörper weniger, als er erwartet hatte. Scheinbar reichte die Größe des Instruments nicht aus, um eine größere körperliche Reaktion zu provozieren, was allerdings durch Julians rasende Gedanken wieder wettgemacht wurde. Er fühlte sich zu seiner eigenen Überraschung wie auf Wolke sieben. Das Gefühl verstärkte sich noch ein wenig, als Nadine begann, das Thermometer in ihm genüsslich vor und zurück zu bewegen. Sonst waren ihm Untersuchungen in dieser Position unendlich peinlich gewesen, aber heute schien alles zu stimmen, dass er sich darauf einlassen konnte. Über seine Euphorie bekam Julian gerade noch mit, wie Nadine das Thermometer schon wieder aus ihm herauszog und etwas Anderes gegen seinen äußeren Schließmuskel drückte. Schnell überwand es den Widerstand und drängte sich in ihn. Er mutmaßte, dass es ein Finger war. Er fühlte sich warm und unnachgiebig an, ganz anders als die flexible Spitze des Thermometers. Halb abwesend nahm er Worte wahr, die hinter seinem Rücken gesprochen wurden. “Wenn du ein rundes Objekt von der Größe einer Walnuss ertasten kannst, bist du auf dem richtigen Weg. Das ist seine Prostata, quasi der G-Punkt des Mannes.” Also war es Annas Finger, der gerade in ihm umher tastete. Ein angenehm warmer Schauer lief Julian den Rücken herunter. “Da ist er, ich spüre ihn.” Julian stöhnte auf. “Siehst du, er reagiert schon darauf. Merk dir die Position, wir werden gleich darauf zurückkommen. Ich werde ihn auch noch einmal kurz abtasten.” Der Finger in Julians Hintern wechselte. Nadine war einerseits wesentlich schneller mit ihrer Untersuchung, allerdings auch gründlicher. Bei der einen oder anderen Bewegung von ihr konnte Julian ein leises Seufzen nicht unterdrücken. Der Moment der Ekstase dauerte aber wieder viel zu kurz. "Okay, auch bei dir werde ich jetzt die Dehnfähigkeit des Schließmuskels testen. Bitte entspann dich, ich werde so vorsichtig wie möglich sein.” Julian gab sein Bestes, seinen Unterleib zu entspannen. Er atmete tief, versuchte, jede Muskelpartie einzeln zu lockern. Ob das etwas nützte, konnte er nicht abschließend sagen, zu viel Aufmerksamkeit forderte das Gefühl des Dilators, den Nadine jetzt langsam in ihn versenkte. Anfangs fühlte sich die Dehnung unglaublich angenehm an, aber schnell gesellte sich ein Ziehen zum Gefühl des ausgefüllt Seins. Er versuchte nochmal, sich zu entspannen und tatsächlich rutschte der Dilator spürbar noch ein Stück in ihn hinein. “Stopp”, sagte Julian bestimmt, als das Ziehen unerträglich wurde. Nadine entfernte den Dilator wieder. “Das waren 3,6 Zentimeter. Damit können wir gut arbeiten, aber das ist noch ausbaufähig”, meinte Nadine zufrieden und zog das Instrument langsam aus ihm heraus. Kurz darauf hörte Julian hinter sich ein paar Gegenstände klappern. “Ich werde dir jetzt noch eine Spermaprobe entnehmen. Damit prüfen wir die Effektivität des Verhütungsgels und einige andere Werte”, führte Nadine aus. “Wir haben für solche Fälle ein spezielles Medikament, welches bei Männern auf der Prostata und bei Frauen auf dem G-Punkt angewendet wird und innerhalb von 30 Sekunden zum Orgasmus führt. Allerdings darf das Medikament nur alle 3 Tage angewendet werden, da sich der Körper sonst an die Wirkung gewöhnt. Das heißt, alle anderen Proben müssen auf andere Arten und Weisen gewonnen werden, da ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.” Angst und Scham stiegen in Julian auf. Er würde einen Orgasmus vor den beiden haben? Jetzt und ohne etwas dagegen tun zu können? Nadine ließ ihm keine Zeit, die Gedanken weiter auszuführen. “Am besten tastest du nochmal nach seiner Prostata, bevor du es ihm gibst. Die rote Markierung hier muss dann nach oben zeigen”, erklärte Nadine. Offenbar war es Anna, die ihn jetzt zum Orgasmus bringen würde. Zwei Hände fassten ihn gleichzeitig an. Eine drang mit einem Finger nochmal in seinen Po ein, die andere umschloss seine Erektion und zog sie ein wenig nach hinten. Julian zuckte kurz zusammen, mit der Berührung hatte er nicht gerechnet. “Keine Angst, ich übernehme nur das Zielen für dich”, beruhigte Nadine ihn mit einem schon fast lustvoll wirkenden Unterton. Anna hatte ihren Finger bereits wieder aus Julian herausgezogen und durch etwas glattes, rundes mit etwa demselben Durchmesser wie der des Fingers ersetzt. Kühle Flüssigkeit machte sich in seinem Enddarm breit. Sofort verspürte Julian ein heftiges Kribbeln, welches von seiner Prostata auszugehen schien. Es war so stark, dass es sich beinahe anfühlte, als würde gerade jemand seine Prostata in die Hand nehmen und genüsslich darauf herumdrücken. Das Kribbeln zog sich langsam durch seinen ganzen Unterleib, bis es die Wurzel seines Penis erreicht hatte. Er spürte seine Erektion härter werden, er begann schwer zu atmen. Kurz hatte er das Gefühl, seine Blase wäre bis zum Bersten gefüllt, was aber schnell in das ihm wohl bekannte Gefühl eines sich anbahnenden Orgasmus verwandelte. Aber das hier war anders. Die Sensationen blieben nicht gleich wie beim Sex, sondern nahmen immer weiter zu. Das mussten sie auch, ohne zusätzliche Stimulation wäre sein Orgasmus sicher schnell ein frustrierender “Rohrkrepierer” geworden. Julian spürte, wie sich sein Schließmuskel unwillkürlich zusammenzog und gegen das immer noch in ihm steckende Instrument drückte. Er stöhnte auf. Das Kribbeln in seinem Unterleib hatte sich mittlerweile auf alle seine empfindlichen Stellen ausgeweitet. Es war, als würden im Sekundentakt Stromschläge durch ihn gejagt werden. Dann hielt er es nicht mehr aus. Er stöhnte seine Lust heraus, hielt sich nicht mehr zurück und kam noch im selben Moment. Der Orgasmus war unglaublich intensiv. Er dauerte bestimmt zehn Sekunden. Immer wieder zog sich sein Unterleib zusammen, immer wieder entlud er sich, bis das Schauspiel endlich ein Ende nahm. Erschöpft und schwer atmend lag Julian auf der Untersuchungsliege, während er Nadines Hand spürte, die die letzten Tropfen regelrecht aus ihm heraus molk. Gleichzeitig registrierte er, wie das runde Objekt, welches für seinen Orgasmus verantwortlich gewesen war, aus seinem Hintern gezogen wurde. “Sehr schön, das wird reichen”, meinte Nadine zufrieden. “Ich verabreiche dir noch schnell eine Salbe, die hilft, damit deine Schwellkörper nicht überbeansprucht werden und du keine Schmerzen von den vielen Erektionen bekommst.” Wie praktisch, dachte sich Julian. Zu mehr war er gerade nicht in der Lage. Er befand sich auf einer Insel der Glückseligkeit und nahm seine Umgebung nur noch gedämpft wahr. Die kühle Salbe fühlte sich nach dem heftigen Orgasmus eben ausgesprochen angenehm an. Nadine schien ihr Tun nicht zu sehr in die Länge ziehen zu wollen, um Julian ein wenig Ruhe zu bieten. “Okay, ich werde euch noch einmal einen Moment allein lassen, eure Werte eintragen und kurz ins Labor gehen. Ihr könnt euch fix frisch machen, ich komme euch dann nachher zum Abendessen abholen. Der restliche Abend steht euch dann frei zur Verfügung.” Julian nahm laufendes Wasser hinter sich wahr, anscheinend beseitigte Nadine gerade die Spuren ihres Tuns. Schubladen wurden geöffnet und geschlossen. Er fühlte sich immer noch viel zu erschöpft, um von der Liege aufzustehen. Immer wieder fielen ihm die Augen zu. “Sollte etwas Dringendes sein, könnt ihr mich über den Rufknopf hier an der Wand rufen. Bis später dann”, verabschiedete sich Nadine und zog die Zimmertür hinter sich zu.