Erlebnisse
Martina 2 Nächster Termin
Da heute ein Besuch im Freibad geplant war, waren kaum noch weitere Personen auf dem Zeltplatz. Martina und ich saßen in der Nähe der großen Hütte, wo ebenfalls gekocht wurde. Eine ihrer Freundinnen fragte uns, wo wir gewesen seien. Ich schaue Martina an und war mir nicht sicher, was ich sagen sollte.
Ich war beim Zahnarzt, sagte Martina, es wurde mal wieder gebohrt. „Oh je“, sagte Silke. Du Arme. War es schlimm? „Ja“, antwortete Martina und erzählte die ganze Geschichte, Silke hörte aufmerksam zu und bedauerte Martina. „Zeig mal“, sagte Silke. Als sie ihre Wange zurückdrückte, konnte sie den Seitenzahnbereich sehen, wobei die beiden Amalgamfüllungen in den Zahnzwischenräumen in der Sonne glänzten. Natürlich gehst du gleich morgen noch einmal dorthin. Das kannst du nicht anstehen lassen, schimpft Silke. Wenn du viele Löcher hast, solltest du sie sofort behandeln lassen. Tu das, sonst bin ich böse auf dich, drohte Silke wieder. Martina machte den Mund auf und die Füllungen glänzten in der Sonne. Oh das ist aber viel, so was habe ich noch gar nicht gesehen“, sagte Silke mit leiser Stimme. Du gehst da morgen sofort wieder hin, versprich es, quengelt Silke erneut. „Okay“, sagt Martina und schaut mich an, was ich mit einem Nicken bestätige. Warum hast du so schlechte Zähne?, fragt Silke. Habe ich schon immer. Sobald ich beim Zahnarzt bin, muss gebohrt werden.
Hast du auch Zahnfüllungen? Frage ich Silke. „Nein“, sagt sie. Keine Einzige und öffnete ihren Mund weit. Nicht einmal ein Zahn, der aus der Reihe fällt, sondern alle Zähne sahen aus wie neu, alle akkurat in einer Reihe und sehr gepflegt, ohne auch nur eine leichte Verfärbung.
Nachdem Martina und ich kein Handy besaßen, machten wir uns kurz darauf auf den Weg zurück in die Stadt und direkt zur Praxis. Martina klingelt und die völlig erstaunte Zahnarzthelferin öffnete die Tür. Haben sie Schmerzen? Fragt sie? Nein, aber ich könnte vielleicht einen Termin für eine Röntgenuntersuchung bekommen, um sicherzugehen, dass nichts Ernstes vorliegt. „Okay, morgen früh um 10:00 Uhr“, sagte die Blondine und gab uns einen Zettel mit der Uhrzeit.
Beim Frühstück fehlte Martina, sodass ich sie im Zelt aufsuche. Alles klar? Nein, ich habe echt Angst, es ist schwierig. Essen kann ich nichts. Ich mache mich fertig und komme gleich raus.
Das Zelt öffnete sich und Martina kam heraus. Mit einer Sonnenbrille auf der Nase und einem weißen Top, das nur mit einer Schnur über den Brüsten zusammengehalten wird, sieht sie wunderschön aus. Dazu trägt sie einen Jeansrock, der schon weit über dem Knie endete. Dazu hellbraune High Heels, die sie groß erscheinen ließen. An den Händen heute mehrere Silberringe und die Nägel frisch lackiert, dass der rote Nagellack noch glänzte.
Kurz vor 10 Uhr warten wir im Warteraum. Wir hören den Bohrer und den Sauger aus einem Behandlungsraum. Mit fast 15 Minuten Verspätung wird Martina aufgerufen und nimmt mich an die Hand. Kann mein Freund wieder mit? fragte sie? Ja, das geht schon in Ordnung. Ich bin erfreut zu hören, dass Martina mich dabei haben will. Wir sind beide der Helferin in einen der drei Behandlungsräume gefolgt.
Dieses Zimmer war größer als das gestrige Zimmer. Der Arbeitsbereich mit Unterschränken und Hängeschränken und dem Becken nahm den Raum neben der Türe ein. Im Raum stand ein blau-weißer Behandlungsstuhl. Hier hing neben der OP-Lampe noch ein Röntgengerät von der Decke und in der Ecke stand ein großer Röntgenapparat für die Aufnahme des kompletten Kiefers.
Die Tür öffnet sich und eine junge Frau, die uns nicht bekannt ist, kommt ins Zimmer und grüßt uns freundlich. Sie macht jetzt die Röntgenbilder, der Herr Doktor kommt später zu ihnen, sagte sie uns.
Sie stand an der Röntgenmaschine und nahm dort ihre Einstellungen vor. Eine weiße Hose über dem Knöchel und ein hellblaues Poloshirt sind in roten Birkenstocks und nackten Füßen mit knallroten Fußnägeln zu sehen. Die Fingernägel ebenso in Rot wie die Lippen. Die dunkelbraunen Haare zum Zopf nach hinten gebunden. Am liebsten würde ich jetzt mit Martina tauschen.
Der Stuhl wird nach oben gefahren, das Licht wird ausgerichtet und mit einem Dentalspeigel in der Hand bittet die Frau, den Mund zu öffnen. Martina öffnet sofort ihren Mund und die Frau betrachtet Martinas Zähne für eine Weile. Sie haben ja schon einige Zahnfüllungen. Die Frau fragte: „Wann war das letzte Mal, dass Sie zum Zahnarzt gegangen sind und wann wurde das letzte Mal geröntgt?“ Es sind sicherlich zwei Jahre vergangen, seit ich das letzte Mal beim Zahnarzt war, aber ich wurde dort nicht geröntgt. Das muss schon sehr lange her sein, ich kann mich nicht daran erinnern. Es tut mir leid, aber manche Füllungen sehen nicht mehr so schön aus. Mal sehen, was wir auf den Röntgenbildern sehen werden.
Dann stehen sie mal auf, wir machen zuerst eine Panoramaaufnahme. Martina bekommt eine blaue Bleischürze über die Schulter gelegt und muss sich in den Apparat stellen, das Kinn auf die Ablage und mit den Schneidezähnen auf das Plastik aufbeißen und sich nicht mehr bewegen. Die Helferin und ich verlassen den Raum und beobachten alles durch eine Glasscheibe in der Wand. Der Röntgenapparat bewegt sich um Martinas Kopf.
Nach wenigen Minuten gehen wir wieder in den Raum und Martina wird wieder auf dem Stuhl platziert. Eine Aufnahme der Frontzähne und des Zahnes mit dem Loch werden wir gleich machen. Eine große Halterung, die kaum in Martinas Mund passte, wurde dort platziert und von außen wurde der Röntgenapparat dagegen angepasst. Unter dem Kiefer muss sie noch ein Strahlenschutzschild halten und wir verlassen wieder den Raum. Das Ganze wurde noch an den Frontzähnen wiederholt.
Warten Sie bitte im Wartezimmer, bis die Bilder entwickelt sind. Danach werde ich sie abholen, sagte die junge Dame.
Martina teilt mir im Wartezimmer mit, dass sie niemals geröntgt worden sei. Zumindest könne sie sich nicht daran erinnern. Ich hingegen wurde schon mehrmals an den Zähnen geröntgt, sagte ich. „Ich befürchte, dass ich keinen guten Zahnarzt habe“, erwiderte Martina. „Vielleicht sollte ich immer hierherkommen.“ Ich kenne niemanden mit so vielen Füllungen, wie ich sie habe“, fügte sie noch hinzu. Ich berichtete über Linda, mit der ich damals zusammen war. Sie hatte auch eine große Anzahl von Füllungen, die alle in Gold waren und dass ihr bereits ein Backenzahn gezogen worden war.
Jetzt wurden wir gerufen und wir gingen der Stimme nach in den kleinen Behandlungsraum von gestern. An einem Leuchtkasten an der Wand waren die Röntgenbilder aufgereiht zu sehen.
Die Bilder von den beiden Kiefern haben mich sehr beeindruckt. In allen Backenzähnen im Oberkiefer waren die riesigen Füllungen zu sehen, auch die Füllung zwischen 21 und 22 war zu erkennen. Unten sah es ähnlich aus. Daneben die drei Aufnahmen der einzelnen Zähne. Die junge Frau mit den roten Lippen betritt den Raum. Wie sich herausstellt, ist sie eine Zahnärztin im praktischen Jahr. Ich erkläre ihnen mal den Befund, der bis jetzt feststeht“, sprach sie uns an.
Es erläutert jeden Zahn, sowohl mit als auch ohne Füllung. Wie auf dem Röntgenbild zu erkennen ist, haben sie bereits mehrere Wurzelbehandlungen durchlaufen und erklärt diese (4 Stück) ebenfalls. Jetzt zu dem eigentlichen Befund. Karies ist hier am Backenzahn mit dem Loch bereits sehr ausgeprägt. Man kann erkennen, dass Karies bis tief in den Zahnzwischenraum vorgedrungen ist. Es ist wichtig, dies schnell zu behandeln, um eine weitere Wurzelbehandlung zu vermeiden. Zwischen den beiden Schneidezähnen, wo sie sich leicht überlappen, kann man leider auch auf dem Röntgenbild Karies sehen. Ein Schneidezahn hat bereits zum Nachbarzahn eine Füllung, dass dieser vielleicht verblendet werden sollte, da wir diese Füllung auch erneuern müssen. Auch hier sollten sie nicht mehr zu lange warten. Ansonsten scheint alles so weit gut zu sein. Bedauerlicherweise kann man durch die große mancher Amalgamfüllungen nicht erkennen, ob weitere Zähne bereits Karies unter der Füllung haben.
„Setz dich, wir machen gleich den Backenzahn“, sagte sie, und Martina setzte sich. „Machen Sie es sich bequem“, sagte die Zahnärztin. „Wollen Sie die Schuhe ausziehen? Das sieht schrecklich unbequem aus. Linda zog die Schuhe aus und stellte diese unter die Behandlungseinheit. Wenn es Probleme gibt, können wir Herrn Doktor dazuholen“, sagte die junge Ärztin. „Ich werde die Behandlung durchführen.“ Die Helferin legte Martina ein blaues Papierlätzchen um den Hals und die Spritze auf das Tablett. Die werden wir erst mal nicht benötigen“, sagte die Zahnärztin, nahm die Spritze und legte diese auf die Seite. Martina blickte mich mit großen Augen an, sagte aber nichts dazu. Mit einem Finger wurde die Wange zur Seite gedrückt und die Wattewollen in die Wange geklemmt. Wieder kommt auf die andere Zahnreihe der Aufbissblock als Mundsperre, sodass dieser nicht mehr geschlossen werden kann. Heute brauchen sie keine Spritze, wir müssen nicht tief bohren. Martina liegt mit nackten Füßen auf dem Kunstleder.
Martina saß fast aufrecht im Stuhl und ich konnte direkt in ihre Augen und ihren offenen Mund sehen. Sie muss bemerkt haben. Dann wollen wir mal“, sagt die junge Frau, und schon wird der Sauger von der Helferin in den offenen Mund gesteckt. In der linken Hand der Ärztin ein Dentalspiegel, in der rechten den Bohrer. Jetzt ist zu hören, wie der Bohrer auf den Zahn trifft. Martina zuckt zusammen und ihre nackten Füße heben sich von der Liege ab. Da ich am Fußende stehe, nahm ich einen Fuß in jede Hand und massierte leicht darüber. Sie hatte wunderschöne Füße mit rot lackierten Nägeln, die sich in meinen Händen weiter verkrampften. Der Bohrer kämpft sich weiter in den Zahn und Martina hat mich fest im Blick. Die Ärztin macht eine kurze Pause und ich kann den Zahn oder besser das große Loch gut erkennen. Die Kaufläche ist nicht mehr zu sehen und nach vorn hin öffnet sich das Loch in den Zwischenraum. Das alte Amalgam haben wir weg, aber leider ist das Loch im Zahn größer, als auf dem Röntgenbild zu erkennen, ließ uns die Ärztin wissen. Der Bohrer wurde gewechselt. Jetzt kann es unangenehm werden“, wird Martina gewarnt, und schon springt der Bohrer an. Ihre Füße verkrampfen sich in meinen Händen und ich streiche sanft darüber, während der Bohrer weiter in den Zahn eindringt. Martina versucht, ihren Kopf zur Seite zu drehen. Bleiben Sie ruhig liegen“, ermahnt sie die Helferin. Wenn der Bohrer in den Zahn gedrückt wird, kann man die abgefräste Zahnsubstanz regelmäßig aus dem Mund fliegen sehen. Martinas Hände drücken sich fest in die Armlehne des Stuhls, während sie sich auf dem Stuhl windet und jammert. Gleich haben wir es, sagte die Ärztin. Erneut wird der Bohrer gewechselt und wieder wird am Zahn weiter gebohrt und ich massiere sanft ihre Füße, während der Bohrer läuft. Ich muss den Zahn auch zur Wange hin öffnen, sagt die Ärztin in einem sehr ruhigen Ton, während der Bohrer weiterlief. Inzwischen wird bereits eine Ewigkeit gebohrt und geschliffen. Martina wurde mit den Schmerzen konfrontiert und versuchte, ihren Arm zu heben, um um eine Spritze zu bitten. Nun lassen Sie das, sagte die Helferin, die Martinas Arm umfasste und ihn wieder auf die Liege drückte. Auf Martinas Kehle kam ein undeutliches „Stopp, bitte!“, was aber wieder mit einem wir haben es gleich abgetan wurde. Nach endlosen Minuten wurde der Bohrer aus dem Mund genommen und Martina liefen bereits Tränen über die Wange. Da sind sie noch rechtzeitig gekommen, etwas später hätten wir den Zahn wohl ziehen müssen, das Karies ging bereits bis auf das Zahnfleisch. Gleich haben sie es geschafft, nur noch kurz den Zahn etwas ausschleifen und der Bohrkopf wurde gewechselt. Das Bohrgeräusch war dunkler als zuvor, als es auf den Zahn traf. Der Schmerz muss so stark gewesen sein, dass sich ihr ganzer Körper von der Liege abgehoben hat und ein lautes Stöhnen zu hören war. Jetzt lag ihr Slip frei und der feuchte Fleck auf diesem war inzwischen groß geworden und ihre Schamlippen waren durch das Weiße gut zu erkennen. Die Helferin drückte sie wieder zurück. Sie hätten mal früher zum Zahnarzt gehen sollen, dann wäre ihnen das erspart geblieben“, sagte diese. Der Bohrer nahm immer mehr vom Zahn ab und Martina jammerte, aber ein leichtes Stöhnen kann ich auch vernehmen. Ihre Hände klammern sich an ihren Rock, und wieder hört man ein Jammern.
Wir haben es geschafft, sagte die Ärztin und legte den Bohrer wieder hin. War doch gar nicht so schlimm sagte die Helferin mit einem Lachen im Gesicht.
Jetzt war der Blick in ihren Mund wieder frei. Währenddessen war der ganze Zahn aufgebohrt worden. Nur die Höcker standen noch an den vier Ecken, der Rest war nicht mehr da. Die Metallmatrize wurde um den Zahn gelegt und die Amalgamspritze lag bereit. Da sind sie knapp einer erneuten Wurzelbehandlung entgangen, sagte die Zahnärztin. Während sie mehrmals das Amalgam in den Hohlraum drückte, hatte ich das Gefühl, dass Martina gefallen daran hatte, dass ich anwesend war. Sie sah mich mit großen Augen an, während das Amalgam in den Zahn gedrückt wurde. Jetzt wurde der Metallring um den Zahn entfernt und mit dem Bohrer das überstehende Amalgam abgeschliffen, ihr Blick irgendwie erregend.
Noch ein paar Aufbissproben und noch etwas abschleifen, und jetzt sind wir auch schon fertig, sagt die unerfahrene Ärztin. Martina steht auf und wir gehen zum Empfang, wo die Helferin, die eben noch bei der Behandlung dabei war, bereits wartete. Möchten Sie gleich einen Termin für die Behandlungen an den Schneidezähnen ausmachen? Fragte sie Martina. Vollkommen reizüberflutet und voller Adrenalin machte sie einen Termin für in vier Wochen aus. Das finde ich gut, ruft die Ärztin aus dem Büro, dass sie wiederkommen. Wird sicher nicht so schlimm wie heute.
Kaum vor der Tür wollte ich den Zahn sehen und Martina öffnete sofort ihren Mund. Die Füllung glänzte wie keine andere und hatte die Form eines Kreuzes. Es waren nur noch die vier Höcker vom eigentlichen Zahn übrig geblieben. Auf den vier anderen Seiten ging die Füllung bis fast hinunter zum Zahnfleisch und war damit eine der größten in ihrem Mund.
Willst du wirklich hier noch einmal zum Zahnarzt gehen? Das ist fast eine Stunde Fahrt mit dem Auto. Ja, wenn du wieder dabei bist, und sah mich mit großen Augen an. Ja, ich kann meinen Dienst bestimmt tauschen, oder vielleicht habe ich ohnehin an dem Tag frei.
Macht dich das Bohren beim Zahnarzt an? Frage ich. Nein, eigentlich gar nicht. Ich will auch diese Zahnfüllungen nicht haben. Aber dass du gestern und heute zugeschaut hast und ich so hilflos dalag. Und dass du mich dabei an den Füßen berührt hast, hat mir so gut gefallen und mich heiß gemacht.
Gut geschrieben. Sehr detailliert auch,…
Sehr schön geschrieben.
Danke fürs weiterschreiben. Gefällt mir…